CESifo Group Munich
Die aus dem Center for Economic Studies (CES), dem ifo Institut und der CESifo GmbH (Münchener Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftswissenschaft) bestehende CESifo-Gruppe ist auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften ein in Europa bisher einmaliger Forschungsverbund. weiter lesen CESifo Group Munich
Münchner Seminar 27. Mai 2013 Professor Andreas Pautz über die Perspektiven der nuklearen Energie- und Sicherheitsforschung
Wie sicher und nachhaltig ist Nuklearenergie? Diesen Fragen widmet sich Professor Andreas Pautz, Institutsleiter an der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, im Rahmen der Müncher Seminare. Am Montag, 27. Mai 2013, hält er den Vortrag „Perspektiven der nuklearen Energie- und Sicherheitsforschung im Rahmen der Energiedebatte“. Der Vortrag findet im Ludwig-Erhard-Saal des ifo Instituts auf Deutsch statt und wird live im Internet auf der CESifo-Internetseite übertragen. Beginn ist um 18 Uhr. weiter lesen Professor Andreas Pautz über die Perspektiven der nuklearen Energie- und Sicherheitsforschung
ifo Jahresversammlung 2013
Die 64. Jahresversammlung des ifo Instituts findet am Mittwoch, den 26. Juni 2013, in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.
Die Zukunft der europäischen Integration hängt maßgeblich davon ab, inwieweit die Währungsunion auf eine solide Basis gestellt werden kann. Zur Versachlichung der öffentlichen Politikdebatte beleuchtet die ifo Jahresversammlung Handlungsspielräume für die Weiterentwicklung der Währungsunion aus verschiedenen Blickwinkeln. weiter lesen ifo Jahresversammlung 2013
Wie sicher und nachhaltig ist Nuklearenergie? Diesen Fragen widmet sich Professor Andreas Pautz, Institutsleiter an der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, im Rahmen der Müncher Seminare. Am Montag, 27. Mai 2013, hält er den Vortrag „Perspektiven der nuklearen Energie- und Sicherheitsforschung im Rahmen der Energiedebatte“. Pautz erläutert dabei unter anderem auch, dass es alternative Reaktorkonzepte gibt, die nicht nur mit den Uran- und Thoriumressourcen deutlich sparsamer umgehen, sondern auch die Erzeugung langlebiger radiotoxischer Abfälle weitgehend vermeiden können. Der Vortrag findet im Ludwig-Erhard-Saal des ifo Instituts auf Deutsch statt und wird live im Internet auf der CESifo-Internetseite übertragen. Beginn ist um 18 Uhr.
Anders als früher geht man heute davon aus, dass Einkünfte unterschiedlicher Art nicht fungibel sind. So können Etikettierungen von Transferleistungen des Staates zur Folge haben, dass ihre Empfänger die Leistungen entsprechend der Intention des Staates verwenden. Im Ifo Working Paper Nr. 163 zeigt Timo Hener, dass Kindergeld, wenn es gespart wird, für Kinder angelegt wird. Wenn das Kindergeld dagegen für Konsumzwecke verwendet wird, spielen die Belange des Kindes keine besondere Rolle.
Im CESifo Working Paper Nr. 4218 untersuchen Rüdiger Bachmann und Peter Zorn, inwieweit neue technologische Entwicklungen als zyklische Investitionstreiber auftreten. Sie stützen sich dabei auf Unternehmensumfragen in der Verarbeitenden Industrie Westdeutschlands. Sie konstruieren einen umfragebasierten Indikator, um den Beitrag von neuen technologischen Entwicklungen auf kurzfristige Investitionsschwankungen zu ermitteln. Ihr Ergebnis: Ein nicht unerheblicher Teil der kurzfristigen Investitionsschwankungen ist auf technologische Schocks zurückzuführen, der größere Teil aber hängt mit Finanz- und Nachfrageschocks zusammen.
Eine erhöhte Inflationsunsicherheit kann zu wirtschaftlichen Folgekosten führen. Die Unsicherheit verzerrt unter anderem die Signalwirkung der Preissysteme und erschwert eine stabilitätsorientierte Geldpolitik. Steffen Henzel und Elisabeth Wieland gehen im CESifo Working Paper 4194 der Frage nach, ob es eine internationale Verflechtung von Inflationsunsicherheit in den G7-Staaten gibt. Sie zeigen, dass Inflationsunsicherheit international synchronisiert ist; im Zeitverlauf hat sich der Gleichlauf sogar erhöht. Ferner kann eine internationale Komponente identifiziert werden, die die nationale Inflationsunsicherheit in den G7-Staaten entscheidend beeinflusst.
Wie verändert sich der Output eines Landes, wenn sich die Zahl der Beschäftigten oder die Nettoinvestitionen erhöhen? Und welche Auswirkungen hat dies auf andere Länder? Sebastian Benz und Markus Zimmer sowie ifo Forschungsprofessor Mario Larch erarbeiten dazu im ifo Working Paper 161 ein theoretisches Modell, das ihnen erlaubt unter Berücksichtigung von Zwischengüterhandel und internationaler Kapitalmobilität, die Produktionsstruktur von 11 Ländern der Europäischen Union zu charakterisieren. Die Autoren kommen unter anderem zu dem Ergebnis, dass alle Länder ihren Output steigern, wenn sich die Zahl der Beschäftigten jeder Qualifikationsstufe in dem jeweiligen Land erhöht. Durch Kapitalmobilität und Zwischengüterhandel fällt jedoch zugleich meist der Output in anderen Ländern.

