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Gemeinschaftsdiagnose

Die Gemeinschaftsdiagnose analysiert und prognostiziert die wirtschaftliche Lage in Deutschland. Die Diagnosen werden zweimal jährlich, jeweils im Frühjahr und im Herbst, erstellt. Die Prognosen der Gemeinschaftsdiagnose (GD) liefern eine Orientierung für die Projektionen der Bundesregierung. Die GD ist ein gemeinsames Forschungsprojekt mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute. Durch ihre Zusammenarbeit werden die Analyse und die Prognose im Dialog und im Wettstreit mit verschiedenen theoretischen und methodischen Ansätzen bestmöglich fundiert.

Internetveröffentlichung der Gemeinschaftsdiagnose: am 12. April 2017 um 11:00 Uhr MESZ

Am 12. April 2017 um 11 Uhr wird die Gemeinschaftsdiagnose im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt und ab diesem Zeitpunkt auf der Website zur Verfügung gestellt. weiter lesen Internetveröffentlichung der Gemeinschaftsdiagnose: am 12. April 2017 um 11:00 Uhr MESZ

Aktuelle Veröffentlichung

  1. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016

    Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet – Wirtschaftspolitik neu ausrichten

    29.09.2016: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel. Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln. All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar. Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Details

Mitglieder der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Berlin [www.diw.de]
in Kooperation mit:
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wien [www.wifo.ac.at/]

ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. [www.ifo.de]
in Kooperation mit:
KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich [www.kof.ethz.ch]

Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel [www.ifw-kiel.de]

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle [www.iwh-halle.de]

Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung [www.rwi-essen.de]
in Kooperation mit:
Institut für Höhere Studien Wien [www.ihs.ac.at]

Kontakt

Prof. Dr. Timo Wollmershäuser

ifo Institut
ifo Zentrum für Konjunkturforschung und Befragungen
Telefon: +49(0)89/9224-1406
Fax: +49(0)89/907795-1406
E-Mail: wollmershaeuser @ ifo.de
Website


Short URL: www.ifo.de/de/w/73MPbbsS