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Prognosen

Viermal im Jahr erstellt das ifo Institut eine Vorschau auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, des Arbeitsmarkts, der Preise und der staatlichen Einnahmen und Ausgaben in Deutschland und der Europäischen Union. Jeweils zur Jahresmitte und zum Jahresende veröffentlicht das ifo Institut eigene Konjunkturprognosen. Im Frühjahr und Herbst beteiligt es sich an der Gemeinschaftsdiagnose der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute. Der "Euro-zone Economic Outlook" ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt zwischen dem ifo Institut, dem INSEE in Paris und dem Istat in Rom zur gemeinsamen Schätzung (für das abgelaufene Quartal) und Prognose (für das laufende und das darauffolgende Quartal) des realen Bruttoinlandsprodukts, des Konsums, der Industrieproduktion und der Inflationsrate in der Eurozone (vierteljährlich). Der "Report on the European Economy" der EEAG (European Economic Advisory Group at CESifo) enthält eine Konjunkturprognose für die europäische Wirtschaft (jährlich, in englischer Sprache).

Internetveröffentlichung der Gemeinschaftsdiagnose: am 12. April 2017 um 11:00 Uhr MESZ

Am 12. April 2017 um 11 Uhr wird die Gemeinschaftsdiagnose im Rahmen einer Bundespressekonferenz vorgestellt und ab diesem Zeitpunkt auf der Website zur Verfügung gestellt. weiter lesen Internetveröffentlichung der Gemeinschaftsdiagnose: am 12. April 2017 um 11:00 Uhr MESZ

Letzte Veröffentlichungen

  1. Eurozone Economic Outlook Januar 2017

    Moderater Aufschwung setzt sich fort

    11.01.2017: Nachdem das BIP im Euroraum im Q4 2016 wohl um +0,4% gestiegen ist, dürfte es mit derselben Wachstumsrate auch in den ersten beiden Quartalen im Jahr 2017 expandieren. Haupttreiber dieses moderaten Aufschwungs wird ein stetes Wachstum des privaten und öffentlichen Konsums sein. Mit steigender Beschäftigung und höheren Nominallöhnen dürften die verfügbaren Einkommen weiter zunehmen, trotz eines stärkeren Preisauftriebs, der die Zugewinne über die Zeit abschmelzen lässt. Zudem ist angesichts der weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen mit einer etwas dynamischeren Entwicklung der Investitionen zu rechnen. Die weltweite wirtschaftliche Erholung der fortgeschrittenen Volkswirtschaften und der Schwellenländer dürfte ferner die externe Nachfrage beleben. Details

  2. ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen 2016/2017 (Dezember 2016)

    Ostdeutsche Wirtschaft bleibt in Schwung, aber internationale Unsicherheit dämpft die Dynamik

    21.12.2016: Die ostdeutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Preisbereinigt dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2016 um 1,6 Prozent und im Jahr 2017 um 1,3 Prozent steigen. Im Freistaat Sachsen dürfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 1,7 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent expandieren. Dabei wird die Dynamik von der in den letzten Monaten stark gestiegenen internationalen Unsicherheit gedämpft. Positive Impulse kommen hingegen aus der Binnenwirtschaft, insbesondere von der anhaltend hohen Wohnungsbautätigkeit, der starken Konsumnachfrage der Verbraucher, sowie dem öffentlichen Dienstleistungsbereich. Details

  3. ifo Konjunkturprognose 16. Dezember 2016

    ifo Konjunkturprognose 2016-2018: Robuste deutsche Konjunktur vor einem Jahr ungewisser internationaler Wirtschaftspolitik

    16.12.2016: Der robuste Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2013 befindet, wird sich fortsetzen. Das ifo Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,9% im laufenden Jahr. Im Jahr 2017 dürfte der Anstieg auf 1,5% zurückgehen, was jedoch nur auf eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Anzahl von Arbeitstagen zurückzuführen ist. Im Jahr 2018 wird das reale Bruttoinlandsprodukt voraussichtlich um 1,7% expandieren. Details

  4. Eurozone Economic Outlook Oktober 2016

    Moderate Erholung gewinnt leicht an Fahrt

    11.10.2016: Die Konjunktur im Euroraum hat im zweiten Quartal 2016 etwas an Schwung verloren (+0,3%). Besonders schwach entwickelten sich dabei der private Konsum und - nicht zuletzt witterungsbedingt - die gesamtwirtschaftlichen Investitionen. Im Prognosezeitraum dürfte das Bruttoinlandsprodukt, nach einem ebenfalls verhaltenen Anstieg von 0,3% in Q3 2016 in den Folgequartalen leicht beschleunigt expandieren (je +0,4% in Q4 2016 und Q1 2017). Details

  5. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016

    Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet – Wirtschaftspolitik neu ausrichten

    29.09.2016: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel. Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln. All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar. Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Details


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