Rezension bei Amazon
"wenigstens mal einer der wirklich neutral und mit viel Fachkompetenz ein Thema anschneidet was uns alle interessieren sollte. Dieses Buch sollte Herr Gabriel ("unser super Umweltminister" auch mal lesen). Dann würden viele Entscheidungen anders aussehen."
Rezensent MKK "Manni" (Erkelenz), 28. Februar 2009 Kundenbewertung: 5 von 5 Sternen
"Sehr empfehlenswerte Lektüre! Informativ, lehrreich und auch ein wenig ernüchternd, was die Zukunft des Weltklimas anbelangt."
Rezensent B. Lesen, 5. Februar 2009 Kundenbewertung: 5 von 5 Sternen
"Ein typisches Sinn'sches Buch, kontrovers, frech, voller Information, selten langweilig und was die Faktenlage anbelangt Prädikat: fundiert! Für mich ein Buch das die Klimapolitik und das notwendige Handeln auf den oder einen der möglichen Punkte bringt. Beginnend mit einer fast durchleuchtenden Klarheit über die physikalischen Zusammenhänge und der Faktenanalyse der das Klima bewegenden Strömungen begibt sich der Leser unter der manchmal fast polemisch schreibenden Sinn'schen Feder durch das Dickicht nationaler und europäischer Klimapolitik (Emissionshandel, Fördermaßnahmen für bestimmte Technologien, ...) immer mit Rückblick, Klärung der Fakten und etwas gesundem Menschenverstand beleuchtet. Das liest sich sehr leicht und klingt interessant. Für jene die mit den Themen Klimapolitik, Treibhauseffekt, Technologien zur Energiewandlung, Emissionshandel nur wenig zu tun haben könnte manches eine Offenbarung sein, wenn man vielleicht zweimal darüber liest, denn die Informationsdichte ist hoch. Die freche Sinn'sche Feder verleitet aber allein schon ihrethalben dazu dies gerne und mit Freude zu tun. Ich habe mit dem Buch gerne meine Nächte...meine freie Zeit verbracht, weil es eine Punktlandung im Bücherdschungel der Bewertung aktueller Klimapolitik ist, die und auch nicht das nicht ganz kritiklos hingenommen werden muss, aber mich zum Nachdenken anregte. Die Sicht des Volkswirtschaftlers gerade mit Blick auf einen Teil des Tun und Lassens in unserer Umwelt und dessen vielerlei Folgen war für mich wohl der interessanteste Aspekt Sinn'scher Gedanken. Ich denke da an den Pudel'schen Kern des Emissionshandels und den darin steckenden selbstregulierenden Kräften - eine Inspiration. Das paradoxe darin ist tatsächlich unsere Klimapolitik und deren Wirkung auf das was sie bewirken soll, einfach nur weniger Schadstoffe zu emittieren. Genau das bringt Sinn auf den Punkt, auf seine spezielle Art. Darum gibt es 4 von 5 Punkten. Den 5 Punkt bekäme er von mir, wenn das Geschäft mit den Fußnoten nicht so nervig wäre, aber da muss nicht mal Sinn schuld sein ;-)."
Rezensent Markus Crachus "Sonnhblick" (München), 16. Januar 2009 Kundenbewertung: 4 von 5 Sternen
"Für den regelmäßigen Zeitungsleser offenbart dieses Buch eigentlich nichts neues, ich halte es aber dennoch für sehr empfehlenswert, da die Fakten kompakt und gut verständlich dargestellt wurden. Prof. Sinn legt kurz, aber wissenschaftlich fundiert die Gründe dar, weshalb die Kohlendioxidemissionen möglichst bald und umfassend zu reduzieren sind. Seine Kritik setzt nicht hier an, sondern an der Art und Weise, wie die (deutsche) Politik das Problem der CO2 Emissionen angeht. Die zulässigen Emissionen in der EU sind durch die CO2 Zertifikate begrenzt, zumindest was die Stromerzeugung angeht. Neue (Kohle)Krafwerke erhöhen die Emissionen der EU genau um 0 Tonnen, da die Betreiber der Kraftwerke dann Zertifikate zukaufen müssen, die dann anderswo eingespart werden bzw. sie müssen eigene ältere Kraftwerke stillegen, um die vorgegebene CO2 Emissionsmenge einzuhalten. Soweit hat die Industrie Vermeidungsanreize, erst recht wenn die Zertifikate in Zukunft versteigert werden. Das Problem ist hier, dass die Politik es nicht der Industrie überlässt, wie und wo Emissionen vermieden werden, sondern Wege über die Förderung und besonders über die unterschiedliche Förderhöhe von bestimmten alternativen Energien (Wind, Sonne etc.) vorgibt, so das nicht unbedingt besonders effiziente regenerative Energien gefördert werden, sondern politisch gewollte. Prof. Sinn plädiert hier für einen freien Markt, der die effektivste Lösung finden sollte. Dies ist eine Kernaussage seines Buches, daneben geht es auch um die schon klassische Frage "Tank oder Teller", wo die Politik ebenfalls ökonomische und ökologische Optimierung durch spezielle Vorgaben eher behindert als fördert. Die Problematik der Erzeugerländer von Öl und Kohle, die ein großes Interesse daran haben fossile Brennstoffe weiter zu verkaufen um ihren Lebensstil zu bewahren, bilden den Schluss des Buches. Hier wird besonders deutlich, das es ohne einen globalen Ansatz keine Lösung dieses globalen Problems geben kann. Insgesamt lauter Thesen, auf die der aufmerksame und volkswirtschaftlich interessierte Zeitungsleser auch selbst kommen könnte, die aber so anschaulich und auch für den Laien verständlich dargestellt werden, das sich in der Tat ein "Aha" Erlebnis eingstellt. Pflichtlektüre für alle (Umwelt-) politisch Interessierten!"
Rezensent Karl Kritik "Baumi" (Hamburg), 16. Dezember 2008 Kundenbewertung: 5 von 5 Sternen
""Danke", ungeachtet der negativen Kommentare werde ich das Buch auch kaufen. Ich halte sehr viel von den Beiträgen des Professor Sinn. Er und einige andere Fachleute sind wohl zu einer regelrechten Zielscheibe von bestimmten Ideologen mutiert (worden). Beispiele: "Der Professor aus Heidelberg", Friedrich Merz, Friedbert Flüger, Wendelin Wiedeking - Porsche und auch Josef Ackermann - DB). Die negativen Rezensionen schrecken mich nicht ab, da ich überzeugt bin, daß sie aus einer bestimmten ideologischen Ecke kommen. Ideologie jedweder Art vergiftet die Atmosphäre.
Helle Köpfe braucht unser Land, die den augenblicklichen Kurs korrigieren und unsere Sozialwirtschaft wieder auf gesunde Füße stellen."
Rezensent Atlantis20000 ""Rose"", 2. Dezember 2008 Kundenbewertung: 1 von 5 Sternen
"Prof. Sinn ist ein Volkswirtschaftler mit durchaus vernünftigen Ansichten. Sinn gelangt zu diesen Ansichten jedoch nicht viele Politiker durch ein Bauchgefühl, sondern anhand von volkswirtschaftlich fundierten Überlegungen.
Im vorliegenden Energiebuch nun durchleuchtet er aus der Sicht eines erfahrenen Volkswirtschaftlers die Kinematik von CO2-Konzentration, -Angebot und -Nachfrage.
Er kommt zu dem völlig richtigen Schluss, dass Einsparungen zwar unseren Geldbeuten schonen, jedoch keinen "richtigen" Beitrag zum Klimaschutz leisten, weil durch unsere Bemühungen kein einziger Liter weniger aus dem Boden geholt wird (und verbrannt wird).
Dies ist die "unbequeme" Wahrheit um die es eigentlich geht. Wir sonnen uns so gerne in unseren Bemühungen um den Klimaschutz. Und wir meinen, hierdurch einen irgendwie gearteten moralischen oder ethischen Vorsprung vor all den anderen Nationen zu haben, die z. B. dem Kyoto-Protokoll nicht beigetreten sind.
Insofern wird die Umweltpolitik als eine Art Ablasshandel entlarvt: Uns wird von der Regierung das Geld aus der Tasche gezogen und wir haben auch noch ein gutes Gewissen dabei.
Doch neben diesen Fakten verharrt Sinn etwas arg statisch im technologischen Status-Quo.
Das Steinzeitalter ist ja auch nicht zu Ende gegangen, weil es keine Steine mehr gegeben hätte. Sondern weil sich die Menschen etwas anderes, überlegenes zu eigen gemacht haben. So wird es auch mit der Menschheit gehen (können), wenn die richtigen Impulse gesetzt werden.
Denn wer heute forscht und Verfahren ohne CO2 entwickelt, wird morgen die Nase vorn haben und Produkte anbieten können, die sehr gute Exportchancen haben. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die dem Steuerzahler abgeknöpften "Öko"-Euronen auch für die Forschung und Entwicklung auf diesen Gebieten ausgegeben werden - zumindest ein Teil davon.
Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind solche Innovationen jedoch nicht vorhersehbar und es fällt Sinn schwer, die Reichweite solcher technologischen Umbrüche in die Überlegungen mit einbauen. Wissenschaftlich mag dies korrekt sein, doch gerade die Visionen sind es, die die Menschheit vorantreiben.
Schön ist die Überlegung von Sinn, dass nicht das zur Neige gehende Öl das eigentliche Problem darstellt, sondern die Unmengen von CO2, die schon weit VOR dem Ende des Öls als Treibhausgas das Leben hier zur Hölle machen.
Gerade dies macht Mut, den Weg der technologischen Erneuerung schnell voranzuschreiten - auch wenn oder gerade weil wir durch das Energiesparen alleine keine gute Tat vollbringen.
Insgesamt ist es ein lesenswertes, zuweilen aber auch wissenschaftlich durchhauchtes Buch. Daher sind Durchhaltevermögen und Denkpausen angesagt.
Was äußerst schäbig ist: Das Buch sieht zwar "gebunden" aus, hat aber doch nur eine Klebeheftung. Dies führt dazu, dass schnell Seiten aus dem Buch herausspringen und als Einzelblätter herumvagabundieren.
Es ist unverständlich, dass ein Buch mit solcher Tragweite so armselig verarbeitet ist.
Daher eignet sich das Buch eher zur Selbstlektüre, zum Verschenken ist es wohl weniger geeignet.
Also: 5 Sterne minus 1 Stern wegen der fehlenden Technologieperspektiven! Und minus 1 Stern wegen der miserablen Verarbeitung des Buches!"
Rezensent Dr. rer. imp. (München), 30. November 2008 Kundenbewertung: 3 von 5 Sternen
"Mit seiner Meinung zum Treibhauseffekt liegt der Autor ganz auf der IPCC-Linie. Er behauptet, dass hinter den in der Öffentlichkeit kursierenden Aussagen fundierte naturwissenschaftliche Theorien und umfangreiche Messreihen und Beobachtungen stehen. Beide Aussagen sind falsch. Weder gibt es belastbare Theorien (besser: Physikalische Gesetze) noch empirische Messungen, die die Existenz eines Treibhauseffektes bestätigen. Bezeichnenderweise gibt es an dieser entscheidenden Stelle keine Quellenangaben oder Namensnennungen, obwohl Sinn ansonsten mit Quellenangaben nicht geizt. Es reicht ihm, wenn alle führenden Klimawissenschaftler dieser Auffassung sind.
Sinn bemerkt nicht, dass die von ihm offenbar geschätzten Klimaforscher nur Zuträger für das IPCC sind. Was in den Berichten dieser selbsternannten Gralshüter des Klimas veröffentlicht wird, entscheiden nicht die paar hundert oder tausend angeblich beteiligten Klimaforscher, sondern wenige IPCC-Funktionäre, die selbst überhaupt keine Forschung betreiben. Jahrelang haben diese Leute die Menschheit mit der Hockeystick-Kurve belogen, selbst nachdem bekannt wurde, dass dieses Machwerk eine Fälschung ist.
Den Mangel an wissenschaftlich abgesicherten Belegen für die Treibhausthese übergeht man, indem plötzlich der Konsens der Wahrheitsfindung dient - und nicht mehr der Beweis. Dieser Konsens wird zum einen nur behauptet, zum anderen befinden sich die bei der Erstellung des IPCC-Berichtes zugelassenen Wissenschaftler zumeist in finanzieller und politischer Abhängigkeit, was ihre Zurückhaltung in der Öffentlichkeit erklärt.
Wer von falschen Voraussetzungen ausgeht, gelangt zwangsläufig zu falschen Schlussfolgerungen. Nicht anders ergeht es Hans-Werner Sinn. Im letzten Kapitel des Buches mit der Überschrift Was wir tun können bleibt ihm nur der Vorschlag, zur Vermeidung der angeblich schädlichen Wirkungen des CO2 den Ressourcenabbau zu verlangsamen. Das ist zu wenig. Sollte sich der Klimawandel in einer weiteren Erwärmung der Erde fortsetzen, ist die vordringliche Frage, wie gefährdete Regionen der Welt vor den Folgen zu schützen sind. Viel spricht jedoch für die Annahme, dass eine neue Eiszeit bevorsteht. Der Mensch sollte sich von dem Wahn lösen, das Klima, das es übrigens in der Wirklichkeit nicht gibt, beeinflussen zu können. Es ist die Natur selbst, die uns seit Menschengedenken diese Veränderungen beschert und nicht ein völlig unbedeutender CO2-Anteil in der Atmosphäre. Zu nennen sind hier an erster Stelle die Aktivitäten der Sonne.
Der anthropogene Treibhauseffekt ist die größte Irrlehre, die jemals die Menschheit heimgesucht hat. Weder Frieden noch Wohlstand ist es dienlich, wenn unzählige Milliarden Dollar und Euro für die Bekämpfung eines Scheinproblems aufgewendet werden und in den Taschen der Klimaforschung versickern. Der Nutzen, Energie effizient zu verwenden, steht auch ohne Klimaschutz außer Frage. Doch die Fehlallokation riesiger Summen an Steuergeldern reduziert Mittel für die Erforschung effizienter Nachfolge-Energien für fossile Brennstoffe. Die Art und Weise, wie begründeter Widerspruch zum Dogmatismus der Treibhauslobby diffamiert wird, zeigt, dass sich unter dem Deckmantel, die Welt vor dem Klimakollaps retten zu wollen, ein totalitärer Deutungsanspruch verbirgt.
Nach diesen kritischen Anmerkungen erschiene es folgerichtig, den Kaufpreis als Fehlinvestition abzuschreiben und das Buch zu entsorgen. Das aber wäre ein großer Fehler, denn der weitaus größte Teil des Textes beschäftigt sich mit dem Irrsinn der gegenwärtigen Umwelt- und Energiepolitik und ist einer der besten Beiträge zur Aufklärung der Menschen."
Rezensent W. Meister, 9. November 2008 Kundenbewertung: 4 von 5 Sternen
Das grüne Paradoxon. Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik Hans-Werner Sinn Econ: Berlin, 2008, 480 S, gebunden. ISBN-13: 9783430200622, 24,90 €.
Paperback: Updated version, Ullstein, 1st edition, March 2012, 576 S. ISBN: 978-3-548-37396-6, 16,99 €.
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