Prof. Dr. Gerhard Huber vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung wurde das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bei einem Festakt am 17. Juli 2003 im Ministerium der Justiz und für Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg händigte Ministerin Barbara Richstein den Orden an Prof. Huber aus.
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Link zur Presseinformation des Ministeriums der Justiz und für Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg vom 17.07.2003.
Prof. Huber arbeitet seit 1992 für das ifo Institut. Er koordinierte vor Ort in Almaty zunächst ein Vorhaben des Bundesministeriums für Wirtschaft zur Beobachtung und Analyse der Reformprozesse in Zentralasien. 1995 bis 1997 betreute er als Politikberater im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit Kasachstan. In den folgenden Jahren widmete er sich vor allem der Neustrukturierung des kasachischen Wirtschaftsforschungsinstituts und leitete vor Ort zahlreiche Projekte des ifo Instituts. (zu den Projekten siehe Bereich Internationaler Institutionenvergleich)
Justizministerin Richstein hob in ihrer Laudatio vor allem hervor, dass Herr Huber auf herausragende Weise die guten politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Kasachstan mitgestaltet hat. Für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit beider Länder hat er die Grundlagen geschaffen. Für die Vertreter der deutschen Wirtschaft war er ein gesuchter und hoch geschätzter Berater. Die Deutsche Botschaft nahm sein Wissen und seine Kompetenz in wirtschafts- und entwicklungspolitischen Angelegenheiten bezüglich Kasachstan regelmässig in Anspruch. Er hat darüber hinaus Sonderaufgaben der Bundesregierung für die deutschen Minderheiten in Kasachstan wahrgenommen.
Prof. Huber engagierte sich auch im privaten Bereich für kasachische Bürger. Nicht zuletzt ist seinen Initiativen die Gründung der Deutsch-Kasachischen Universität in Almaty mit zu verdanken.
Seit 2002 befindet sich Prof. Huber im Ruhestand. Er arbeitet jedoch im Unterauftrag weiterhin für Projekte des ifo Instituts in Kasachstan und anderen Ländern Zentralasiens.