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Die Europäische Schuldenkrise – die Rolle von Freiheit und Verantwortung

Münchner Seminar am 24. Juni 2013 mit Kai A. Konrad.

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Prof. Kai A. Konrad
Geschäftsführender Direktor am Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen

Im Zuge der Europäischen Schuldenkrise hat die Politik einen klaren Sanierungsweg eingeschlagen. Sie setzt darauf, Haushaltsrisiken der Einzelstaaten auf die Schultern der Mitglieder der Eurozone bzw. der Europäischen Union zu verteilen. Zugleich wurde ein Programm zur politischen Transformation der finanzpolitischen Institutionen in der Eurozone und in der Europäischen Union eingeleitet. Dieses Programm zielt darauf ab, die Entscheidungsgewalt und die Kontrolle über die nationalen Haushalte und die Schuldenaufnahme auf der Ebene des Europäischen Rats und der Kommission zu zentralisieren. Kai Konrad stellt die These auf, dass eine solche Zuordnung von Entscheidungskompetenz („Freiheit“) und von Haftungsrisiken („Verantwortung“) im Grunde nachhaltig sein könnte. Er zeigt zugleich auf, dass die Hoffnungen, die mit diesem Prozess verbunden sind, überzogen sind. Europa könne zerbrechen, und zwar an dem Widerspruch zwischen dem, was auf einem solchen Weg an Reformen ökonomisch geboten ist, und dem, was politisch machbar ist.

Vortrag

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Vortrag von Kai Konrad:
„Die Europäische Schuldenkrise – die Rolle von Freiheit und Verantwortung”
24.06.2013 | 00:46:25 | Deutsch

Diskussion

CESifo Media Library
24.06.2013 | 00:50:47 | Deutsch

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