CESifo Group Munich
Die aus dem Center for Economic Studies (CES), dem ifo Institut und der CESifo GmbH (Münchener Gesellschaft zur Förderung der Wirtschaftswissenschaft) bestehende CESifo-Gruppe ist auf dem Gebiet der Wirtschaftswissenschaften ein in Europa bisher einmaliger Forschungsverbund. weiter lesen CESifo Group Munich
Münchner Seminar 24. Juni 2013
Prof. Kai A. Konrad
Am Montag, 24. Juni 2013, hält Prof. Kai A. Konrad den Vortrag „Die Europäische Schuldenkrise – die Rolle von Freiheit und Verantwortung“. Der Vortrag findet im Ludwig-Erhard-Saal des ifo Instituts auf Deutsch statt. Beginn ist um 18 Uhr. weiter lesen Prof. Kai A. Konrad
ifo Jahresversammlung 2013
Die 64. Jahresversammlung des ifo Instituts findet am Mittwoch, den 26. Juni 2013, in der Großen Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.
Die Zukunft der europäischen Integration hängt maßgeblich davon ab, inwieweit die Währungsunion auf eine solide Basis gestellt werden kann. Zur Versachlichung der öffentlichen Politikdebatte beleuchtet die ifo Jahresversammlung Handlungsspielräume für die Weiterentwicklung der Währungsunion aus verschiedenen Blickwinkeln. weiter lesen ifo Jahresversammlung 2013
Am 26. Juni 2013 findet die 64. Ordentliche Jahresversammlung des ifo Instituts in München statt. Nach der Mitgliederversammlung am Vormittag beleuchtet der öffentliche Teil der Jahresversammlung Handlungsspielräume für die Weiterentwicklung der Währungsunion aus verschiedenen Blickwinkeln. Als Redner werden Professor Dietrich Murswiek, Universität Freiburg, Professor Otmar Issing, Universität Frankfurt, und Professor Brun-Hagen Hennerkes, Stiftung Familienunternehmen, erwartet.
Die veränderten politischen Rahmenbedingungen und Zielvorgaben, die sich aus dem Energiekonzept und der Energiewende der Bundesregierung ergeben, erfordern eine weitreichende Koordination von Innovations-, Energie- und Umweltpolitik. Ansonsten drohen ein Verlust an Effektivität und Effizienz und gegebenenfalls weitere unerwünschte Nebenwirkungen. Der ifo Forschungsbericht 61 erfasst die verschiedenen Formen von Interaktionen zwischen den Politikfeldern unter Berücksichtigung der Transformation des Energiesystems, bewertet ihre Wirkungen und schlägt Maßnahmen für eine effektive und effiziente Koordination der Politik vor.
Die aktuelle Umfrage des ifo Instituts unter den freischaffenden Architekten hat zu bemerkenswerten Ergebnissen geführt: Das Geschäftsklima hat sich zu Beginn des 2. Quartals 2013 spürbar verbessert und ein Niveau wie zur Zeit des Wiedervereinigungsbooms zu Beginn der 1990er Jahre erreicht. Für die Architekten besonders erfreulich ist, dass die Auftragsvergaben der gewerblichen Auftraggeber gegenüber dem Vorquartal um 15% zulegten und damit den Auftragsrückgang im öffentlichen Sektor nahezu kompensierten.
Seit einigen Jahren wird ein neuer Regulierungsansatz im Telekommunikationssektor diskutiert, bei dem – anstelle einer national einheitlichen Regelung – einzelne Gebiete, in denen ein ausgeprägter Wettbewerb herrscht, dereguliert werden könnten. Nadine Fabritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Humankapital und Innovation am ifo Institut und Oliver Falck, stellvertretender Leiter des Bereiches, nahmen die Folgen der lokalen Deregulierung des Marktes für Breitbandzugänge im Vereinigten Königreich, das 2008 eine lokale Deregulierung einführte, unter die Lupe. Das Ergebnis: Eine lokale Deregulierung bringt einen positiven Effekt auf den infrastrukturbasierten Wettbewerb mit sich, und selbst bei einer konservativen Schätzung gewinnt jedes Anschlussgebiet tendenziell zusätzliche Marktteilnehmer mit eigener Infrastruktur.
Die Steuerplanung internationaler Unternehmen, die durch geschickte Kombination von Regelungen ihre Steuerbelastungen gegen null senken, und die Steuerpolitik einiger Länder stehen in der öffentlichen Kritik. Doch wie kann größere Steuergerechtigkeit erreicht werden? Mit dieser Frage setzen sich Johanna Hey, Universität zu Köln, Ulrich Schreiber und Fabian Pönnighaus, Universität Mannheim sowie Felix Bierbrauer, Universität zu Köln, im aktuellen Schnelldienst auseinander.

