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ZS Verlag Zabert-Sandmann 2007

Letzte Chance für gute Schulen Die 12 großen Irrtümer und was wir wirklich ändern müssen

Image Letzte Chance für gute Schulen Die 12 großen Irrtümer und was wir wirklich ändern müssen

Fakten statt Vorurteile – Schnelles Handeln für bessere Schulen

PISA brachte es an den Tag: Das Schulsystem ist marode, im internationalen Vergleich landen deutsche Schüler lediglich im unteren Mittelfeld. Nur in der Chancenungleichheit sind wir trauriger Spitzenreiter.

Details

Letzte Chance für gute Schulen. Die 12 großen Irrtümer und was wir wirklich ändern müssen
von Ludger Wößmann
ZS Verlag Zabert-Sandmann, München: September 2007.
Hardcover mit Schutzumschlag, 192 S.
ISBN: 978-3-89883-187-1, 16,95 € (D) / € 17,50.

Doch soziale und wirtschaftliche Entwicklung sind in Gefahr, wenn die geistigen Potentiale vieler unserer Kinder ungefördert bleiben. Eltern, Großeltern, Lehrer, Politiker und Manager diskutieren seit dem PISA-Schock also zu Recht. Doch wissen sie überhaupt, worüber sie reden? Nein, sagt Ludger Wößmann, einer der führenden deutschen Bildungsexperten, in seinem aktuellen Buch „Letzte Chance für gute Schulen“. Ob links oder konservativ, ob Betroffene oder Verantwortliche: Sie sind zwar wohlmeinend, stecken aber oft voller ideologischer Vorurteile. Das Resultat sind seit Jahrzehnten falsch angelegte Reformen, deren Ergebnisse nie überprüft wurden. Wößmann hingegen erforscht die Fakten. Basierend auf international vergleichenden Daten deckt er die zwölf großen Schulirrtümer auf und stellt ihnen die zum Teil überraschenden Wahrheiten gegenüber.

So braucht es weder mehr Computer noch mehr Lehrer oder mehr Geld, um das Schulsystem nachhaltig zu verbessern. Viel entscheidender sind die Qualifikation der Lehrer und der zielgenauere Einsatz der finanziellen Mittel. Genau das geschieht, wenn öffentlich finanzierte Schulen sich in privater Trägerschaft befinden und damit selbstständig über ihre Gelder entscheiden können, wie in Holland. Auch ein Blick zum PISA-Spitzenreiter Finnland lohnt: Statt der frühen Trennung der Kinder in Gymnasiasten, Real- und Hauptschüler werden sie dort bis zur 9. Klasse gemeinsam unterrichtet. Das erhöht die Chancengleichheit, ohne dass die Ausbildungsqualität leidet.

Ludger Wößmann, Jahrgang 1973, lehrt als Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Der zweifache Vater beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit am ifo Institut für Wirtschaftsforschung als Leiter des Bereichs Humankapital und Innovation vor allem mit internationalen Schülerleistungsvergleichen.

Zitate aus Buchbesprechungen

"Empfehlung: Kaufen!"
Die Zeit

"Eine überzeugende Streitschrift."
Stern

"Schluss mit den Lebenslügen des deutschen Schulsystems!"
Handelsblatt

"Es ist das Verdienst des ifo-Forschers Ludger Wößmann, die Bildungsdebatte aus ihrer ideologischen Engführung befreit und mit einigen Mythen abgeräumt zu haben."
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Es geschieht nicht häufig, dass ein Wissenschafter seine Forschungsergebnisse so pointiert und allgemeinverständlich an die Öffentlichkeit trägt."
Neue Zürcher Zeitung

"Ein gut lesbares, nahezu angelsächsisches Buch (...) Wissenschaftlich, aber prägnant, ja teils provokativ formulierend. Er argumentiert ebenso schlüssig wie eingängig, auch für Nicht-Ökonomen."
SR2 KulturRadio

"Selten präsentieren Bildungsforscher ihre Ergebnisse so pointiert, verständlich und unideologisch."
Financial Times Deutschland

Rezensionen

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