Main Content

Sieben Dinothesen

Eine Antwort des Dinosauriers auf die Preisverleihung durch den Bund für Naturschutz

Image

Seit Ende Dezember 2009 schmückt ein besonderer Preis mein Arbeitszimmer: Der „Dinosaurier des Jahres 2009“, die in Zinn gegossene, 2,6 Kilogramm schwere Nachbildung einer Riesenechse mit massigem Körper und ausufernden Gliedmaßen. Sie wurde mir in Abwesenheit vom NABU, dem Naturschutzbund Deutschland e.V.,  für meine Bücher, Artikel und Vorträge zum Thema Energiepolitik und Klimaschutz verliehen. Ich bedaure, dass mir der NABU den Preis nicht persönlich überreichen wollte.

Der Symbolgehalt des Preises ist eindeutig. Dinosaurier stehen für die Unfähigkeit, sich an veränderte Umweltbedingungen anzupassen. Deshalb sind sie vor rund 65 Millionen Jahren ausgestorben. Ähnlich überholt und dem Untergang geweiht seien auch meine Argumente, will der NABU mit dem Preis wohl ausdrücken.

Aber Dinosaurier sind hartnäckig und langlebig. Immerhin haben sie zehn mal so lange gelebt wie der Mensch seit seiner Abspaltung vom Affen. Außerdem waren sie die Vorfahren der Vögel, an deren Schutz dem NABU so viel gelegen ist. Der NABU sollte also zuhören, was sein Preisträger zu sagen hat. Noch werden keine Paläontologen gebraucht, um aus den  Funden meiner alten Knochen Rückschlüsse auf mein Leben und Wirken zu ziehen. Als Dino der Neuzeit kann ich selbst meine Argumente vortragen und damit einige umweltpolitische Glaubensbekenntnisse in Frage stellen.

Das ifo Institut hat dem NABU angeboten, den Sachverhalt auf einer gemeinsamen Veranstaltung zu diskutieren. Wir sind dazu im Gespräch. Nichtsdestotrotz möchte ich meine Argumente schon auf diesem Wege mitteilen. Der Leser kann dann selbst urteilen, wer die richtigen Antworten auf die zweifellos dramatische Veränderung der Umweltbedingungen hat.

Hoffentlich wird dieser Gedankenaustausch dazu beitragen, dass wir wirksame Maßnahmen zum Schutz des Klimas ergreifen. Anders als die Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren haben die Menschen nämlich die Chance, den Klimawandel so zu beeinflussen, dass er nicht zum Untergang ihrer Spezies führt. Doch das geht nur mit einer wirksamen Klimapolitik, die nicht nur die dafür nötigen technischen Verfahren im Auge hat, sondern auch die Systemzusammenhänge, unter denen die Menschen zu einem umweltschonenden Verhalten veranlasst werden können.

Manche Politiker und Umweltverbände scheinen sich gar nicht dafür zu interessieren, ob ihre Förderinstrumente überhaupt etwas bewirken. Fast hat man den Eindruck, als ginge es den einen nur um den schnöden Mammon, den sie mit der Umwelttechnik verdienen, und den anderen um die Schaffung von Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis. Beide Denkansätze führen die Menschheit aber nicht weiter. Deutschland braucht dringend eine Kurskorrektur seiner Umweltpolitik, damit der Naturschutz tatsächlich funktioniert.

Weil es fünf vor zwölf ist, können wir uns die Ineffizienzen bei der Umweltpolitik nicht mehr leisten, denen der NABU das Wort redet. Vieles von dem, was wir tun und wofür wir Milliarden ausgeben, wirkt überhaupt nicht, manches ist ethisch kaum vertretbar, und manches ist unnötig teuer. Die Ziele der Umweltpolitik sind richtig, doch es ist eine Farce, mit welchen Politikinstrumenten das Land zum Erfolg kommen will. Ich fasse meine Instrumentenkritik in Thesenform zusammen.

Dino-These 1: Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vermeidet keinerlei Kohlendioxidemission in Europa, verringert aber den Lebensstandard der Deutschen.

Deutschland hatte gehofft, dass die EU sein EEG mit den Einspeisetarifen für grünen Strom übernehmen würde. Aber die EU entschied sich für einen Emissionshandel, der mittlerweile 99% der Stromproduktion erfasst. Den Kraftwerken werden Emissionsrechte zugeteilt, die über die Börse in Leipzig frei handelbar sind. Mit der Menge der ausgegebenen Emissionsrechte legt die EU den gesamteuropäischen Ausstoß an Kohlendioxid vollständig fest, nur die Aufteilung des Ausstoßes auf die Länder wird durch den Handel der Emissionsrechte geregelt. Dieses Handelssystem paralysiert das EEG und macht es überflüssig. Das EEG sieht vor, dass Solarstrom in Deutschland um 700% und Windstrom um 80% über dem Großhandelspreis in das Netz eingespeist werden kann. Und in der Tat wird auf diese Weise in Deutschland billiger fossiler Strom durch teuren grünen Strom verdrängt. Das hilft aber der Umwelt nicht, weil die bei den Kraftwerken frei werdenden Emissionsrechte über die Börse an andere EU-Länder verkauft werden und dort zu entsprechenden Mehremissionen führen. Das EEG verteuert den Strom in Deutschland, senkt den Preis der Emissionsrechte und fördert so den fossilen Strom in den anderen EU-Ländern. Außer einer Verringerung des deutschen Lebensstandards passiert nichts von Belang. Jedenfalls hilft das EEG der Umwelt nicht.

Dino-These 2: Das EEG erhöht die Produktionskosten des grünen Stroms in Europa und damit auch den Widerstand gegenüber einer weiteren Senkung der CO2-Emissionsmengen durch die EU. 

Da das EEG den grünen Strom in Deutschland fördert und den Preis der Emissionsrechte senkt, induziert es eine ineffiziente internationale Anordnung der Wind- und Sonnenstromanlagen. Die Windflügel und Solardächer, die in Deutschland wegen des EEG zusätzlich aufgestellt werden, verhindern Windflügel in der Bretagne und Solarstromanlagen in Andalusien. Ein Teil des grünen Stroms wird an den falschen Standorten erzeugt, und die Produktionskosten sind höher, als sie sein müssten, was den Lebensstandard der europäischen Bevölkerung in ihrer Gesamtheit unnötig stark verringert. Das wird den Widerstand der Bevölkerung gegenüber einer weiteren Reduktion der Emissionsmengen bei den neuen Handelsrunden der EU vergrößern. Der Kampf gegen den Klimawandel wird unnötig erschwert.

Dino-These 3: Der Biosprit hat die Welthungerkrise verursacht.   

Salatöl kann man in den Tank schütten, nicht aber Erdöl an den Salat. Die Einseitigkeit der Substitutionsmöglichkeiten zwischen Nahrungsmitteln und fossilen Brennstoffen hat die Märkte für Nahrungsmittel und Brennstoffe getrennt gehalten, solange die Brennstoffpreise unter den Nahrungsmittelpreisen lagen. Im Wirtschaftsboom der Jahre 2006 bis 2008 hatte der Ölpreis jedoch erstmals in der Geschichte ein Niveau erreicht, das die Verkoppelung der Märkte ermöglichte. Es wurde finanziell attraktiv, Nahrungsmittel vom Teller in den Tank zu schieben, um das teure Öl zu ersetzen. Die Tortilla-Krise von Mexico City im Januar des Jahres 2007, der im Jahr 2008 Hungerproteste in weiteren 36 Ländern folgten, wurde ausgelöst durch eine Verdoppelung des Preises für Mais, den Mexiko für seine Fladenbrote (Tortillas) aus den USA bezog. Nach verschiedenen Schätzungen kamen zwischen 40% (IFPRI) und 75% (Weltbank) des Anstiegs der Nahrungsmittelpreise zustande, weil die amerikanischen Bauern 30% ihrer Maisernte an die Produzenten von Bioethanol verkauften, das als Ersatz für das teure Benzin an den Tankstellen landete. Ölpreise und Nahrungsmittelpreise sind in der Rezession zwar wieder gefallen, doch wird die Verkoppelung erneut für Unfrieden sorgen, wenn die Konjunktur wieder anzieht.

Die amerikanische Politik hat die Verkoppelung von Öl- und Nahrungsmittelmarkt zwar nicht verursacht, aber sie hat sie durch staatliche Zuschüsse für den Aufbau einer Infrastruktur zur Ethanol-Verarbeitung erleichtert. Wir Deutschen sollten uns hüten, diesem Weg zu folgen, denn dann tragen auch wir zur Verstärkung des Hungers in der Welt bei. Wir sind aber schon dabei, uns schuldig zu machen, denn Deutschland ist dank gigantischer Förderprogramme mit Abstand der größte Produzent von Biodiesel auf der Welt. Die gelben Rapsfelder, die unser Land stets im Frühjahr zum Leuchten bringen, werden einmal als Warntafeln der Geschichte verstanden werden.

Dino-These 4: Beim Atomstrom ist Deutschland der Geisterfahrer auf der Autobahn.   

In Frankreich ist der Atomstrom ein patrimoine national, ein nationaler Erbschatz. Bei uns ist er des Teufels. Mindestens ein Land muss sich irren. Der Irrtum wird aber nicht aufgedeckt, weil es in jedem Land genug Industrien gibt, die von der einmal gewählten Technologie leben und auf vielerlei Wegen öffentliche Zustimmung für die Fortsetzung des eingeschlagenen Pfades erzeugen. Frankreich produziert etwa drei Viertel, Deutschland nur ein knappes Viertel des Stroms aus Atomkraft. Deutschland verlässt sich stattdessen zu etwa 60% auf fossile Brennstoffe, die in Frankreich praktisch keine Rolle spielen, und zu 15% auf regenerative Energiequellen.

Viele andere Länder produzieren ebenfalls Atomstrom. Außer Deutschland gibt es kein einziges Land, das noch aus dem Atomstrom aussteigen will. Um uns herum wird derzeit ein Dutzend neuer Atomkraftwerke geplant.

Ob wir Deutschen die Atomkraft verbieten oder fördern, spielt wegen des Emissionshandels zwar auch keine Rolle für das Klima, weil dann anderswo in Europa entsprechend mehr oder weniger fossiler Strom erzeugt wird. Es hat aber Implikationen für die Kosten unserer Stromerzeugung. In der Grundlast ist Atomstrom konkurrenzlos billig, weil die öffentlichen Förderkosten versunken sind.

Zudem sind die heutigen Atomkraftwerke Druckwasserreaktoren mit höchster Sicherheit, die Wasser für die Kernreaktion brauchen und deshalb bei einem Leck zum Stillstand kommen. Mit dem Graphitreaktor aus Tschernobyl haben sie wenig gemein. Deutschland verfügt mit Gorleben zudem über einen Salzstock, der hundert Millionen Jahre lang stabil war und eine der besten auf Erden verfügbaren Lagerstätten darstellt. Das alles spricht dafür, den Bau neuer Atomkraftwerke nicht länger zu verbieten.

Für die Zukunft sollte der Staat die Erforschung der Kernfusion vorantreiben. Mit dem Stellerator in Greifswald verfolgt die Max-Planck-Gesellschaft das weltweit wahrscheinlich erfolgversprechendste Fusionskonzept überhaupt, doch stehen dafür gerade mal 200 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung, ein Dreißigstel der jährlichen Subventionen, die in den wirkungslosen Einspeisetarifen stecken. Die Prioritäten müssen überdacht werden.

Dino-These 5: Alleingänge beim Klimaschutz sind nutzlos, weil der durch den Abbau der Lagerstätten gewonnene Kohlenstoff dann anderswo verbrannt wird.

Alles, was die EU und ihre Mitgliedsländer im Hinblick auf das Klimaproblem tun, läuft auf eine Einschränkung der Nachfrage nach fossilen Brennstoffen heraus. Ob sie kleinere Autos erzwingen, mehr Wärmedämmung vorschreiben, ob sie den Sonnen-, Wind- und Atomstrom fördern, ob sie alternative Technologien voranbringen oder die Verwendung fossiler Energien bestrafen: Immer geht es um eine bloße Nachfrageeinschränkung auf den Weltmärkten für fossile Brennstoffe. Aber was ist eigentlich mit dem Angebot? Einschränkungen der Nachfrage nach Kohlenstoffen seitens einer Teilgruppe von Ländern sind für das Klima solange wirkungslos, wie die Kohlebarone, Ölscheichs und Gasoligarchen darauf nicht mit ihren Angebotsmengen reagieren. Ähnlich wie der Emissionshandel die Wirkung nationaler Alleingänge beim Klimaschutz aufhebt, sorgt der Weltmarkt für Kohle, Erdgas und Erdöl für eine Paralysierung der EU-Maßnahmen zum Klimaschutz, wenn das Angebot nicht verringert wird.

Einschränkungen der Nachfrage führen nur zur Bremsung des Preisanstiegs bei den fossilen Brennstoffen und beschleunigen das schmutzige Wachstum der Chinesen und Amerikaner. Je mehr Schlote die Europäer außer Betrieb nehmen, desto niedriger ist der Preis der fossilen Brennstoffe, und desto mehr Schlote werden im Rest der Welt neu errichtet.

Dino-These 6: Die grüne Politik hat die Erderwärmung beschleunigt. 

Nur dann, wenn die von der grünen Politik induzierte Bremsung des Preisanstiegs bei den fossilen Brennstoffen die Ressourcenanbieter veranlasst, einen Teil der geplanten Extraktion zu unterlassen oder in die Zukunft zu verlagern, verlangsamt sich die Erderwärmung. Aber warum sollte das der Fall sein?

Die Eigentümer der erschöpfbaren Ressourcenvorräte überlegen stets, ob sie eine höhere Rendite auf ihr Vermögen erzielen, wenn sie die Vorräte zunächst im Boden belassen, um sie später, bei größerer Knappheit, teurer verkaufen zu können, oder ob sie besser fahren, wenn sie die Vorräte gleich verkaufen und die Erlöse verzinslich am Kapitalmarkt anlegen. Das Abbauverhalten wird also von den Zinsen und von den Erwartungen über die Preisentwicklung gesteuert. Wenn die Ressourceneigentümer erwarten, dass die grüne Politik im Laufe der Zeit immer grüner wird, wie es bislang der Fall war, dann wird die Rendite der im Boden belassenen Ressourcen verringert, und es entsteht ein Anreiz, diese Ressourcen möglichst schnell zu versilbern. Es kommt heute mehr Kohlendioxid in die Atmosphäre, und die Erderwärmung beschleunigt sich. Das ist das grüne Paradoxon. Eine allmählich grüner werdende Politik bedroht die Ressourceneigentümer mit der Vernichtung ihrer Märkte und veranlasst sie, dieser Vernichtung zuvor zukommen. Wie eine angekündigte Enteignung schafft sie einen Anreiz zur Überextraktion.

Dass die Preise der fossilen Brennstoffe in realer Rechnung heute nicht höher als 1980 sind und der CO2-Ausstoß progressiv zunahm, obwohl viele EU-Länder ihre Emissionsmengen verringert haben, lag vermutlich auch an der immer lauter werdenden Umweltdiskussion der letzten Jahrzehnte, die zu Angstverkäufen der Ressourceneigentümer geführt hat. Die anderen Länder haben in dieser Zeit nicht nur die Mengen an fossilen Brennstoffen verbraucht, die in Europa eingespart wurden, sondern zusätzlich auch noch das Mehrangebot der Ressourceneigentümer, das durch die Furcht vor der grünen Politik induziert wurde.

Dino-These 7: Nur ein Super-Kioto und weltweite Quellensteuern auf Finanzerträge helfen. 

Was also muss geschehen, um die Erderwärmung aufzuhalten? Zwei Möglichkeiten bieten sich an. Die eine besteht darin, den Ressourceneigentümern die Umwandlung ihres Vermögens in Schweizer Bankkonten zu vergällen. Das kann zum Beispiel geschehen, indem die Länder der westlichen Welt ihr System der Besteuerung von Kapitalerträgen konsequent auf eine Besteuerung dieser Erträge an der Quelle umstellen. Da diese Länder heute ein Mischsystem von Wohnsitz- und Quellensteuern haben, dürfte dies nicht allzu schwer fallen. Ob diese Maßnahme reichen würde, ist aber zu bezweifeln.

Sicherer ist es, alle Länder zu einem weltweiten Emissionshandelssystem zusammenzuschließen, wie es in Kioto bereits für eine Teilgruppe von Ländern vereinbart und seit 2008 unter der Aufsicht der UNO realisiert ist. Wenn wirklich alle Länder mitmachen, kann sich niemand mehr auf das Trittbrett stellen und umsonst mitfahren. Dann sind die Emissionsmengen und mit ihnen die erlaubten Kohlenstoffkäufe wirksam gedeckelt, und die Ressourceneigentümer müssen sich fügen. Der angenehme Nebeneffekt einer solchen Lösung wäre, dass ein Teil der Einnahmen der Ressourceneigentümer an die Finanzminister der westlichen Welt umgeleitet würde, denn sie verkaufen mit den Emissionsrechten faktisch Bezugsscheine für fossile Brennstoffe. Die Ressourcenländer hätten geringere Einnahmen, die Verbraucherländer niedrigere Energiekosten, und die Erderwärmung schritte langsamer voran.

 

Soweit die Hauptthesen des Dinos. Wer sich für mehr Dinowissen interessiert, der ist herzlich eingeladen, mein bei Econ erschienenes Buch „Das grüne Paradoxon“ zu lesen, das die relevanten Sachverhalte auf 450 Seiten, die allgemeinverständlich formuliert sind und viele Graphiken enthalten, weiter vertieft. Er kann auch meine Fernsehsendereihe bei BR Alpha verfolgen, die den Gegenstand in zwölf Sendungen (jeweils Donnerstags um 16:00 Uhr, beginnend am 14. Januar 2010) eingehend behandelt.

Hans-Werner Sinn
Ludwig-Maximilians-Universität München
Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung

Presseecho

  1. Die Politik und die Dinosaurier-Debatten | 15.02.2010 | Presseecho | Details

  2. Die Antwort auf den Dinosaurier | 28.01.2010 | Presseecho | Details

  3. Hans-Werner Sinn, Der Dinosaurier und seine Thesen | 25.01.2010 | Presseartikel | Details

  4. Dinosaurier üben sich in Solidarität | 25.01.2010 | Presseecho | Details

  5. Bevölkerung nicht für dumm verkaufen | 21.01.2010 | Presseecho | Details

  6. Die Dinos | 30.12.2009 | Presseecho | Details


Short URL: www.ifo.de/de/w/H5ib8S37