Main Content

Docbase - Publikationsdatenbank der CESifo Gruppe

Detailinformationen zur Publikation

Felbermayr, Gabriel / Kohler, Wilhelm

TTIP und die Entwicklungsländer: Gefahren, Potenziale und Politikoptionen

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA, TTIP, wird aufgrund seiner Größe auch Schwellen- und Entwicklungsländer betreffen. Diese profitieren zwar, wenn zusätzliches Wachstum in den TTIP-Ländern die Auslandsnachfrage nach ihren Waren erhöht, aber zugleich müssen sie um ihre preisliche Wettbewerbsfähigkeit in der EU und den USA fürchten, weil die TTIP-Partner in diesen Ländern dank des Abkommens billiger anbieten können. In einer neuen Studie für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat sich das ifo Institut gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen mit der Frage beschäftigt, wie sich diese beiden gegenläufigen Effekte saldieren. Die Ergebnisse sind: (i) pauschale Aussagen sind unmöglich, denn manche Drittstaaten werden wahrscheinlich gewinnen, andere verlieren; (ii) die Verluste sind gemäß mehreren Modellsimulationen nicht bedrohlich; (iii) es gibt eine Reihe von realistischen Möglichkeiten, die TTIP entwicklungsländerfreundlich zu gestalten.

TTIP and Developing Countries: Threats, Potential and Policy Options

By virtue of its sheer scale, the free trade agreement between the EU and the USA, TTIP, will also affect emerging and developing economies. Although the latter stand to benefit if additional growth in the TTIP countries boosts demand for their products, they may also face a decline in their price competitiveness in the EU and the USA, as TTIP partners can offer their goods more cheaply in these countries thanks to the agreement. In a new study commissioned by the German Federal Ministry for Economic Cooperation and Development, the Ifo Institute, together with the Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) in Tübingen, look at how these opposing effects balance out. According to the study, no sweeping statements can be made: there will probably be winners and losers among third countries. However, several model simulations suggest that the potential losses will not be serious. Moreover, there are several ways in which the TTIP agreement can be designed in a development-friendly fashion. In addition to guaranteeing fair framework conditions, this specifically means minimising the agreement’s trade diversion effects and putting developing countries in a position to exploit the impact on demand of positive income effects in the EU and the USA as fully as possible.

ifo Schnelldienst 68 (02),

Verlag: ifo Institut, München, 2015

Schlagwörter: TTIP, Freihandelszone, Entwicklungsländer, Handelsabkommen, Wirkungsanalyse

JEL Klassifikation:
[F130] Trade Policy; International Trade Organizations
[F530] International Agreements and Observance; International Organizations
[O230] Fiscal and Monetary Policy in Development

Artikelnummer: 11012015002003

Kostenfreier PDF-Download (1926 KB)
Druckversion: 10,00 EUR   in den Warenkorb

Also published in www.iaw.edu

Enthalten in Zeitschrift bzw. Sammelwerk:

  1. "ifo Schnelldienst 02/2015", ifo Institut, München, 2015 | Details | PDF Download | EPUB Download

Eine Vielzahl von Publikationen kann über "Download kostenfrei" heruntergeladen werden. Können Download und/oder Druckversion bestellt werden, wird neben den Preisen "in den Warenkorb" angezeigt. Die Preise werden incl. Mehrwertsteuer, aber ohne evtl. Versandkosten und ohne evtl. Rabatt ausgewiesen. Bei der Bestellung von Druckversionen kann zwischen der Bezahlung gegen Rechnung und Kreditkartenzahlung gewählt werden. Beim Kauf von Downloads stehen die Dateien unmittelbar nach der Kreditkartenzahlung zum Herunterladen zur Verfügung. Informationen zur Bestellung