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  1. Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juni 2016

    Kredithürde steigt leicht

    29.06.2016: Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist im Juni leicht auf 14,5 Prozent gestiegen, von 14,2 Prozent im Vormonat. Das ist der Anteil jener Firmen, die Probleme bei der Kreditvergabe melden. Die Kreditfinanzierung bleibt für deutsche Unternehmen weiterhin unproblematisch. An diesem Umfeld dürfte sich auch in den nächsten Monaten nichts ändern. Details

  2. Mindestlohn: ifo-Präsident Fuest befürchtet Auswirkungen auf die Flüchtlingsintegration

    28.06.2016: Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Erhöhung des Mindestlohns bedauert. "Angesichts der Flüchtlingszuwanderung hätte ich es für angemessen gehalten, den Mindestlohn vorerst nicht zu erhöhen", sagte er am Dienstag in Berlin. „Ich befürchte, dass das Auswirkungen auf die Flüchtlingsintegration hat. Aber positiv ist, dass die Kommission öffentlichen Forderungen, den Mindestlohn auf über neun Euro zu erhöhen, nicht nachgekommen ist." Fuest ist ein nicht-stimmberechtigtes Mitglied der Mindestlohn-Kommission. Details

  3. Große Mehrheit der Ökonomen will höheres Rentenalter

    28.06.2016: Eine große Mehrheit bei den deutschen Wirtschaftsprofessoren ist für eine Erhöhung des Rentenalters über 67 Jahre hinaus. Mit 61,2 Prozent sprachen sie sich im Ökonomenpanel des ifo Instituts und der FAZ dafür aus. Nur 36,9 Prozent waren für einen Erhalt der Altersgrenze bei 67. Und gerade einmal 1,9 Prozent möchten eine Rückkehr zu 65 Jahren. "Bemerkenswert ist, wie viele Kolleginnen und Kollegen ein höheres Renteneintrittsalter befürworten und die Rente ab 63 als wirtschaftspolitischen Fehler betrachten. Das sollte den Politikern zu denken geben", sagte Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. Details

  4. ifo Dresden erwartet im Osten 1,7 Prozent Wachstum, in Sachsen 1,8 Prozent

    28.06.2016: Die ifo Niederlassung Dresden erwartet im laufenden Jahr ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 1,7 Prozent für Ostdeutschland mit Berlin und von 1,8 Prozent für Sachsen. Das entspricht fast der Prognose des ifo Instituts für Gesamtdeutschland von 1,8 Prozent. Für das kommende Jahr erwartet ifo Dresden einen Zuwachs von 1,3 Prozent für Ostdeutschland mit Berlin und von 1,5 Prozent für Sachsen, etwas weniger, als das ifo Institut für Gesamtdeutschland erwartet (1,6 Prozent). Details

  5. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juni 2016

    Exporterwartungen steigen

    28.06.2016: Die deutsche Industrie ist im Juni zuversichtlicher für ihre Exporte gewesen. Die Exporterwartungen stiegen von 6,2 Saldenpunkte im Mai auf 8,1 Saldenpunkte im Juni. Das war der höchste Wert seit Dezember 2015. Die deutsche Exportindustrie behauptete sich vor dem Brexit-Referendum in einem schwachen weltwirtschaftlichen Umfeld. Details

  6. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juni 2016

    Deutsche Unternehmen stellen unvermindert ein

    27.06.2016: Die deutschen Unternehmen planen weiterhin neues Personal einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer gab im Juni nur leicht nach auf 108,0 Punkte, von 108,3 Punkten im Mai. Die Beschäftigungsdynamik bleibt trotzdem expansiv ausgerichtet. Details

  7. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Juni 2016

    ifo Geschäftsklimaindex steigt

    24.06.2016: Die Stimmung in der gewerblichen Wirtschaft hat sich im Vorfeld der Brexit-Abstimmung erneut deutlich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg von 107,8 Punkten im Mai (durch Saisonbereinigung korrigiert) auf 108,7 Punkte im Juni. Die Unternehmer waren etwas zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Die Geschäftsaussichten für die kommenden Monate verbesserten sich sogar deutlich. Der Aufschwung in Deutschland ist intakt. Details

  8. Mehr als ein Drittel der deutschen Industriefirmen fürchtet beim Brexit ums Geschäft

    22.06.2016: Mehr als ein Drittel des Firmen des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland befürchtet bei einem Brexit negative Auswirkungen auf ihr Geschäft. Genau sind es 38 Prozent der Befragten, wie das ifo Institut in München mitteilte. Details

  9. ifo-Präsident Fuest kritisiert Verfassungsgericht

    21.06.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts kritisiert. „Die Richter haben gegenüber ihrem Vorlagebeschluss von 2014 eine Kehrtwende vollzogen und es nicht gewagt, die Europäische Zentralbank (EZB) beim Kauf von Staatsanleihen stärker in die Schranken zu weisen als der Europäische Gerichtshof (EuGH)“, sagte er am Dienstag. Details

  10. Die Reichweite des Mindestlohns wurde unterschätzt

    21.06.2016: Der flächendeckende Mindestlohn hat in Deutschland eine größere Reichweite entfaltet als im Vorfeld erwartet wurde. Dass es dennoch bislang zu keinem massiven Stellenabbau gekommen ist, dürfte den vielfältigen alternativen Anpassungsreaktionen der Unternehmen und der guten konjunkturellen Arbeitsmarktlage zu verdanken sein. Details

  11. ifo Dresden berichtet 3/2016

    21.06.2016: Heft 03/2016 der Zeitschrift "ifo Dresden berichtet" ist am Dienstag, den 21. Juni 2016, erschienen. Details

  12. ifo-Präsident Fuest kritisiert Reform der Erbschaftsteuer

    20.06.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Beschlüsse zur Erbschaftsteuer kritisiert. "Die Politik hat erneut die Chance zu einer grundlegenden Reform der Erbschaftsteuer verpasst", sagte er am Montag in München. Details

  13. ifo Institut erhöht Prognose auf 1,8 Prozent Wachstum

    16.06.2016: Das ifo Institut hat seine Wachstumsprognose erhöht auf 1,8 Prozent für das laufende Jahr. In der Frühjahrsprognose mit den anderen Instituten zusammen hatte es nur 1,6 Prozent erwartet. "Das erste Vierteljahr lief besser als gedacht. Der seit 2014 anhaltende moderate Aufschwung der deutschen Wirtschaft geht in die zweite Halbzeit. Eine Verlängerung ist möglich“, sagte Timo Wollmershäuser, kommissarischer Leiter des ifo Zentrums für Konjunkturforschung und Befragungen. Im kommenden Jahr dürfte die Rate nur leicht abnehmen auf 1,6 Prozent. Details

  14. Rekordhoch beim Geschäftsklima für Architekten

    09.06.2016: Das ifo Geschäftsklima für freischaffende Architekten hat ein Rekordhoch erreicht. Nur zur Deutschen Einheit im ersten Halbjahr 1990 gab es zwei ähnlich gute Klimawerte, die sich aus Lage und Erwartungen zusammensetzen. Details

  15. ifo-Präsident Fuest gegen Direktkauf von Unternehmensanleihen

    08.06.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Europäische Zentralbank (EZB) kritisiert, weil sie nunmehr Anleihen direkt von Unternehmen kauft. Details

  16. Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Mai 2016

    Kredithürde unverändert

    31.05.2016: Das Finanzierungsumfeld für deutsche Unternehmen bleibt unverändert sehr gut. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft, also der Anteil der Firmen, die Probleme bei der Kreditvergabe melden, ist im Mai unverändert bei 14,2 Prozent geblieben. Details

  17. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Mai 2016

    ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland steigt

    30.05.2016: Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer ist im Mai kräftig gestiegen. Die ostdeutschen Unternehmen waren spürbar zufriedener mit ihrer momentanen Geschäftssituation. Zudem korrigierten sie ihre Geschäftserwartungen für das kommende halbe Jahr deutlich nach oben. Die Stimmung hat sich in allen vier Hauptsektoren verbessert. Details

  18. Mindestlohn bedeutet Aus für die Generation Praktikum

    27.05.2016: Der Mindestlohn hat zahlreichen Praktikumsplätzen den Garaus bereitet. Das geht aus der neuen Randstad-ifo-Personalleiterbefragung hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Grob gerechnet halbierte sich die Zahl der Unternehmen, die Praktika anbieten. Gaben vor dem Mindestlohn 70 Prozent der Firmen an, sie böten freiwillige Praktika, waren es nach dessen Einführung nur noch 34 Prozent. Das gilt auch für Pflichtpraktika: Der Anteil der Unternehmen mit diesem Angebot sank von 62 Prozent auf ebenfalls 34 Prozent. Details

  19. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Mai 2016

    Deutsche Unternehmen stellen weiter ein

    27.05.2016: Die deutschen Unternehmen planen weiterhin, neue Mitarbeiter einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer blieb unverändert bei 108,2. Die Beschäftigungsdynamik bleibt damit leicht expansiv ausgerichtet. Details

  20. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Mai 2016

    Exporterwartungen steigen

    26.05.2016: Die deutschen Unternehmen sind wieder etwas zuversichtlicher beim Exportwachstum. Die Exporterwartungen stiegen von 4,1 im Vormonat auf 5,9 Saldenpunkte im Mai. Die weltwirtschaftliche Dynamik bleibt schwach und lässt damit auch die deutschen Exporte nur leicht wachsen. Details

  21. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Mai 2016

    ifo Geschäftsklimaindex steigt

    25.05.2016: Die Stimmung in der gewerblichen Wirtschaft hat sich in allen vier Hauptsektoren verbessert, die Bauwirtschaft erreicht sogar ein Rekordniveau. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg von 106,7 Punkten im April (durch Saisonbereinigung korrigiert) auf 107,7 Punkte im Mai. Die Unternehmer waren deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie merklich optimistischer auf die kommenden Monate. Die deutsche Wirtschaft wächst robust. Details

  22. Deutsche Ökonomen gegen Brexit

    24.05.2016: Eine überwältigende Mehrheit deutscher Volkswirte ist gegen einen Brexit. Das hat das ifo Institut ermittelt. 85 Prozent sind dagegen, nur 10 Prozent befürworten ihn, wie aus dem neuesten Ökonomen-Panel hervorgeht, das das Institut zusammen mit der FAZ veranstaltet. „Dieses Meinungsbild passt erstaunlich gut zur Einschätzung der Experten aus dem World Economic Survey (WES) des ifo Instituts: Im April hatten wir über 700 Experten aus 113 Ländern zum Brexit befragt. 86,6 Prozent der Teilnehmer waren gegen den Brexit“, sagte Niklas Potrafke, der Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. Ein Brexit brächte laut 54 Prozent der Befragten des Panels starke ökonomische Nachteile für das Land, weitere 32 Prozent sehen geringe wirtschaftliche Nachteilte für das Vereinigte Königreich. Für die deutsche Wirtschaft befürchten 65 Prozent bei einem Brexit nur geringe ökonomische Nachteile, 12 Prozent immerhin erwarten starke Nachteile. Details

  23. EU-Staaten rissen Defizit-Kriterium in 165 Fällen

    23.05.2016: Die EU-Staaten haben in 165 Fällen die Drei-Prozent-Hürde bei der Neuverschuldung gerissen. Erlaubt war das aber nur in 51 Fällen, weil die jeweiligen Länder in eine Rezession gerieten, berichtete das ifo Institut am Montag unter Berufung auf neueste Zahlen der EU-Kommission. Verboten war es in 114 Fällen. Details

  24. ifo-Präsident Fuest gegen Brexit

    11.05.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen einen britischen Austritt aus der EU ausgesprochen. „Ein Brexit wäre für alle Beteiligten ein schwerer Nachteil“, sagte er am Mittwoch in Dresden. „Deutschland wäre der größte Verlierer, weil Großbritannien ein sehr großer Markt für unsere Exportprodukte ist. Außerdem würden wir in der EU einen bedeutenden Mitstreiter für Freihandel verlieren. Für Großbritannien wäre ein Brexit eine Selbstbeschädigung, denn auch die EU ist wiederum sein größter Markt.“ Details

  25. Ergebnisse des Ifo World Economic Survey (WES) vom 2. Quartal 2016

    ifo Weltwirtschaftsklima hellt sich etwas auf

    11.05.2016: Das Klima in der Weltwirtschaft hat sich leicht verbessert. Der ifo Index stieg im zweiten Quartal von 87,8 auf 90,5 Punkte und näherte sich damit seinem langfristigen Durchschnitt von 96,0 Punkten. Zwar verschlechterten sich die Beurteilungen der Experten zur Lage leicht. Doch ihre Erwartungen waren positiver als im Vorquartal. Die Experten gehen in diesem Jahr für die Welt von 2,0 Prozent Wirtschaftswachstum aus. Die weltwirtschaftliche Erholung bleibt also moderat. Details

  26. Neuer ifo-Chef Clemens Fuest gegen Abschaffung der 500er-Scheine

    04.05.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen die Abschaffung der 500-Euro-Scheine ausgesprochen. "Die Abschaffung der 500-Euro-Scheine untergräbt das Vertrauen in die EZB. Es muss der Eindruck entstehen, dass der Hauptgrund der Abschaffung das Ziel ist, die Zinsen weiter in den negativen Bereich zu bringen“, sagte er am Mittwoch in München. Details

  27. Vorab-Ergebnisse des Ifo World Economic Survey (WES) vom 2. Quartal 2016

    ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich weiter ein

    03.05.2016: Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum lässt nach. Der ifo Index sank im zweiten Quartal weiter, von 118,9 auf 112,7 Punkte. Damit bleibt er aber weiterhin über seinem langfristigen Durchschnitt. Zur Verschlechterung des Wirtschaftsklimas trugen sowohl die weniger günstige Lage als auch die etwas skeptischeren Erwartungen bei. Das Wirtschaftswachstum wird der Umfrage zufolge in diesem Jahr 1,6 Prozent betragen. Eine durchgreifende konjunkturelle Erholung im Euroraum lässt weiter auf sich warten. Details

  28. Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016

    Kredithürde fällt auf neues Rekordtief

    29.04.2016: Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist im April von 15,2 auf 14,2 Prozent gefallen. Das ist ein neuer historischer Tiefstand. Die Kredithürde sank in allen Branchen. Damit hat sich das Finanzierungsumfeld für deutsche Unternehmen noch einmal verbessert. Hintergrund ist die Flutung der Märkte mit dem Geld der Europäischen Zentralbank. Details

  29. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016

    ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland steigt leicht

    28.04.2016: Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer ist nach drei Rückgängen in Folge im April erstmals wieder leicht gestiegen. Die ostdeutschen Befragungsteilnehmer beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage geringfügig besser als im Vormonat. Zudem hellten sich ihre Erwartungen etwas auf. Details

  30. Fuest schlägt nachrangige Anleihen für Euroländer vor

    28.04.2016: Zur Bewältigung der Schuldenkrise im Euroraum hat ifo-Präsident Clemens Fuest eine neue Form von Anleihen vorgeschlagen. „Ab einer Neuverschuldung von 0,5 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung, die im europäischen Fiskalpakt vereinbarte Höchstgrenze, sollten die Staaten nur noch nachrangige Anleihen ausgeben können“, sagte Fuest am Donnerstag in München bei der ifo-Jahresversammlung. Details

  31. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016

    Deutsche Unternehmen wollen wieder mehr einstellen

    27.04.2016: Die deutschen Unternehmen planen, wieder mehr Personal einzustellen. Nach zuletzt drei Rückgängen in Folge stieg das ifo Beschäftigungsbarometer von 107,4 im März auf 108,1 Punkte im April. Die Beschäftigungsdynamik nimmt damit zu. Details

  32. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016

    Exporterwartungen sinken

    26.04.2016: Die deutschen Unternehmen sind weniger zuversichtlich beim Exportwachstum. Die Exporterwartungen sanken von 6,3 im Vormonat auf 4,0 Saldenpunkte im April. Die schwache weltwirtschaftliche Dynamik bremst damit weiterhin das Exportwachstum aus Deutschland. Details

  33. Ökonomen: Ungleichheit hat zugenommen seit dem Jahre 2000

    25.04.2016: Eine Mehrheit von deutschen Wirtschaftsprofessoren glaubt, dass die Einkommensungleichheit in Deutschland seit der Jahrtausendwende zugenommen hat. Das zeigt das Ökonomenpanel, eine monatliche Umfrage unter den Lehrstuhlinhabern, die das ifo Institut in Zusammenarbeit mit der FAZ durchführt. 63 Prozent der Professoren sehen eine Zunahme der Einkommensungleichheit seit dem Jahre 2000, 21 Prozent verneinen das, 16 Prozent wollten sich nicht festlegen. Details

  34. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im April 2016

    ifo Geschäftsklimaindex sinkt minimal

    25.04.2016: Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt positiv. Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft sank von 106,7 Punkten im März auf 106,6 Punkte im April. Die Unternehmen waren zwar etwas weniger zufrieden mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Aber ihre Erwartungen hellten sich weiter auf. Die deutsche Wirtschaft bleibt in einem moderaten Aufschwung. Details

  35. ifo-Präsident Fuest lobt und tadelt die Europäische Zentralbank

    21.04.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat EZB-Präsident Mario Draghi gelobt dafür, dass er die Idee des Helikoptergeldes fallengelassen hat. „Das finde ich gut. Denn Helikoptergeld würde die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik untergraben“, sagte Fuest am Donnerstag in München. Draghi hatte zuvor erklärt: „Wir haben nie darüber gesprochen.“ Fuest fügte an, es sei auch richtig, wenn Draghi sage, die Regierungen Europas hätten bislang „viel zu wenig getan“ für Reformen. „Er möge gehört werden mit seiner Mahnung. Die Geldpolitik kann nicht als Ersatz für Reformen dienen. Hier muss die Politik dringend nachbessern“, sagte Fuest. Details

  36. Löhne im Osten werden noch jahrzehntelang hinter dem Westen zurückbleiben

    21.04.2016: Eine Angleichung der ostdeutschen Löhne an das Durchschnittsniveau im Westen wird noch Jahrzehnte dauern. Zu diesem Ergebnis kommen neue Forschungen der Niederlassung Dresden des ifo Institutes, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Details

  37. ifo Dresden berichtet 2/2016

    21.04.2016: Heft 02/2016 der Zeitschrift "ifo Dresden berichtet" ist am Donnerstag, den 21. April 2016, erschienen. Details

  38. Personenkontrollen im gesamten Schengen-Raum kosten 53 bis 130 Euro pro Kopf

    18.04.2016: Die systematische Kontrolle von Personen an allen Schengen-Grenzen würde die Wirtschaftsleistung von 27- EU-Ländern im Jahr um 0,19 bis 0,47 Prozent dämpfen. Das wären 26,65 bis 65,8 Milliarden Euro oder 52,74 Euro bis 130,28 Euro pro Kopf. Das haben neue Berechnungen des ifo Instituts ergeben, die in seinem Forschungsbericht 73 veröffentlicht werden. Details

  39. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2016: Aufschwung bleibt moderat – Wirtschaftspolitik wenig wachstumsorientiert

    14.04.2016: Die Wirtschaftsforschungsinstitute schätzen, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2016 um 1,6 Prozent zunehmen wird; im Herbst hatten sie noch 1,8 Prozent vorhergesagt. Details

  40. Tschernobyl-Schäden deutlich höher als bislang berechnet

    13.04.2016: Die volkswirtschaftlichen Schäden der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor genau 30 Jahren sind deutlich höher als bislang berechnet. Zu diesem Resultat kommt eine Studie von Forschern des ifo und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die jetzt im ifo Schnelldienst veröffentlicht wurde. Details

  41. Institute erwarten einen BIP-Anstieg im Eurogebiet von 0,4 Prozent je Vierteljahr

    12.04.2016: Die Wirtschaftsleistung im Eurogebiet wird sich in den ersten drei Quartalen des Jahres um jeweils 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal erhöhen. Das erwarten die drei Forschungsinstitute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Details

  42. ifo Institut kritisiert Verschleppung der Reformen in Griechenland

    11.04.2016: Das ifo Institut hat kritisiert, dass die Reformen in Griechenland verschleppt werden. „Die Auflagen des dritten Hilfspakets für Griechenland sind in den letzten sieben Monaten nur halbherzig angepackt worden, doch das neue Geld wird verbraucht“, sagte Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie am Montag in München. Details

  43. Personenkontrollen vermindern bayerische Wirtschaftsleistung um 31 bis 77 Euro pro Kopf

    08.04.2016: Die systematische Kontrolle von Personen an der bayerischen Grenze zu Österreich, am Brenner sowie auf der Balkan-Route würde die Wirtschaftsleistung des Bundeslandes um 400 bis 990 Millionen Euro im Jahr mindern. Das wären 0,07 bis 0,18 Prozent oder 31 bis 77 Euro pro Kopf der bayerischen Bevölkerung. Das hat das ifo Institut in einem Forschungsbericht berechnet, der demnächst veröffentlicht wird. Details

  44. Hans-Werner Sinn Hochschullehrer des Jahres

    05.04.2016: Der Deutsche Hochschulverband (DHV) hat den emeritierten ifo-Präsidenten und LMU-Professor Hans-Werner Sinn ausgezeichnet als „Hochschullehrer des Jahres“. Der Preis in Höhe von 10.000 Euro wurde bei der Gala der Deutschen Wissenschaft im Konzerthaus am Gendarmenmarkt am Montag Abend in Berlin übergeben. Er sei nach den Recherchen des Verbandes der meistzitierte Ökonom in Deutschland und zähle zu den meistgelesenen der Welt. Details

  45. Fuest tritt an als ifo-Präsident

    01.04.2016: Der neue ifo-Präsident Clemens Fuest hat am Freitag sein Amt in München angetreten. „Auf diese Aufgabe freue ich mich sehr, und ich danke den Organen des ifo Instituts und der Universität München für das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen“, sagte er. „Besonders danken möchte ich meinem Vorgänger Hans-Werner Sinn. Er hat das ifo Institut siebzehn Jahre lang erfolgreich geleitet. Er ist auch der Gründer des Forschernetzwerkes CESifo, das Wissenschaftler aus über 40 Ländern weltweit verbindet und regelmäßig zu Konferenzen zusammenbringt.“ Fuest sagte weiter, er selbst bringe seine eigenen Forschungsschwerpunkte mit ans ifo. „Dazu gehören Themen wie die Steuerpolitik und ökonomische Aspekte der Integration Europas.“ Details

  46. Sinn gegen Abschaffung des 500ers

    31.03.2016: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat sich gegen die Abschaffung der 500-Euro-Scheine, gegen eine Obergrenze für Barzahlungen und gegen Negativzinsen ausgesprochen. "Die Europäische Zentralbank (EZB) will den Banken die Möglichkeit nehmen, Bargeld zu horten, um sie zu zwingen, negative Einlagenzinsen zu zahlen. Gelingt das, werden Sparer vermutlich auch auf ihre Einlagen irgendwann Strafzinsen zahlen“, sagte er am Donnerstag in München. „Denn die Abschaffung der 500-Euro-Scheine ermöglicht es der EZB, die Strafzinsen von 0,4 Prozent auf 0,75 Prozent zu erhöhen, weil es für die Banken teurer ist, viele 200-Euro-Scheine zu horten. Wenn dadurch das gesamte Zinsspektrum entsprechend nach unten rutscht, verliert Deutschland, das der zweitgrößte Gläubiger der Welt ist, jährlich weitere acht Milliarden Euro Einnahmen.“ Details

  47. Beratungen über Konjunkturprognose begonnen

    31.03.2016: Am federführenden ifo Institut haben die Beratungen zur halbjährlichen Konjunkturprognose der Wirtschaftsforschungsinstitute begonnen. Timo Wollmershäuser, Leiter des ifo Zentrums für Konjunktur und Befragungen, stellte die Entwicklung in der Weltwirtschaft vor. Details

  48. Sinns letzte Arbeitswoche am ifo beginnt

    29.03.2016: Hans-Werner Sinn hat seine letzte Arbeitswoche als Präsident des ifo Instituts begonnen. Am Donnerstag, 31. März scheidet er nach 17 Jahren an der Spitze des Forschungsinstituts aus. „Ich fühle mich wie ein Wanderer, der an der Herberge angekommen ist und seinen Rucksack abstellt“, sagte Sinn am Dienstag in München. „Und ich freue mich auf ein lebenslanges Freisemester, in dem ich forschen kann, wie’s mir grad gefällt.“ Sinn behält ein kleines Büro am ifo. Über seinen Nachfolger Clemens Fuest sagte er: „Ich kann mir niemanden vorstellen, der besser auf diese Stelle passen würde. Ich bin sehr froh, dass wir ihn gewonnen haben. Clemens ist ein hervorragender und äußerst erfolgreicher Volkswirt, der in den besten Fachzeitschriften publiziert hat. Als Finanzwissenschaftler verfügt er über das nötige Überblickswissen über alle Teilgebiete der Volkswirtschaftslehre.“ Details

  49. Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2016

    Kredithürde steigt merklich

    29.03.2016: Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist im März von 14,5 auf 15,2 Prozent gestiegen. Dies war der stärkste Anstieg seit Juni 2014. Er war zurückzuführen auf den Handel, während die Industrie wieder von einem leichteren Zugang zu Krediten berichtete. Für die deutsche Wirtschaft bleibt die Finanzierung mit Krediten aber weiterhin kein Problem. Die neuerliche Zinssenkung der Europäischen Zentralbank hat keinen sichtbaren Einfluss auf die hiesigen Märkte für Unternehmenskredite. Details

  50. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im März 2016

    Deutsche Unternehmen planen weniger Neueinstellungen

    24.03.2016: Die deutschen Firmen werden zunehmend zurückhaltender bei der Schaffung weiterer Arbeitsplätze. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank von 108,0 im Vormonat auf 107,4 Punkte im März. Die Beschäftigungsdynamik bleibt aber, wie man es an den noch immer positiven Salden erkennt, weiterhin leicht positiv ausgerichtet. Details

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Harald Schultz

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