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Forscher erwarten gedämpftes Wachstum im Euroraum

12.01.2016

Wirtschaftsforscher erwarten in den kommenden Monaten eine Fortsetzung des gedämpften Wachstums im Euroraum. Die Wirtschaftsleistung wird demnach im ersten und zweiten Vierteljahr 2016 um 0,4 Prozent gegen das Vorquartal zunehmen. Für das Gesamtjahr 2015 erwarten sie 1,4 Prozent Zunahme. Das erklärten die Institute ifo, Insee und Istat am Dienstag in München, Paris und Rom.

Der Verbrauch der Privathaushalte ist der Haupttreiber dieser Entwicklung, die von einem neuerlichen Rückgang der Ölpreise und höheren Einkommen profitiert. Außerdem dürften die Staatsausgaben steigen, vor allem in Deutschland wegen der Flüchtlinge. Obendrein werden die Investitionen der Unternehmen wachsen, befördert durch niedrige Zinsen und steigende Kapazitätsauslastung. Unter der Annahme eines Ölpreises von 35 Dollar je Fass und eines Dollarkurses von 1,08 zum Euro dürfte die Inflation leicht zunehmen und 0,4 Prozent im zweiten Quartal 2016 ausmachen.

 

Der Eurozone Economic Outlook ist eine gemeinsame europäische Konjunkturprognose von ifo Institut, Insee in Paris und Istat in Rom.

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