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Hans-Werner Sinn erhält Ludwig-Erhard-Preis

28.06.2013

Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts und Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, wurde eine große Ehre zuteil: Der Ökonom nahm am gestrigen Abend in Berlin den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik entgegen.

Der Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik wird jährlich von der Ludwig-Erhard-Stiftung verliehen. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Vergabe. Mit dem Preis zeichnet die Stiftung Artikel, Sendungen des Hörfunks und Fernsehens sowie Arbeiten der wissenschaftlichen Publizistik aus, die zur Erhaltung und Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft beitragen, und fördert so Information und Diskussion über die Soziale Marktwirtschaft. Zu den Preisträgern der vergangenen Jahre zählen unter anderem Harold James, Professor für Geschichte an der Princeton University, Dr. Otto Graf Lambsdorff, ehemaliger Bundeswirtschaftsminister und Bundesvorsitzender der FDP von 1988 bis 1993, Prof. Wernhard Möschl, ehemaliger Vorsitzender der Monopolkommission, sowie Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank und Mitglied des EZB-Rats. Bei der diesjährigen Preisverleihung erhielt neben Hans-Werner Sinn auch Niall Ferguson, Professor für Geschichte an der Universität Harvard, USA, den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik.

Professor Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, über die Auszeichnung: „Ich bin hoch erfreut über diese Würdigung. Ludwig Erhard steht für feste Prinzipien, die Einhaltung der Gesetze und eine straffe Ordnungspolitik, die in Europa unter die Räder zu kommen drohen. Es ist Zeit, sich seiner Lehren zu besinnen.“

Dr. Thomas Mayer, Mitglied der Jury des Ludwig-Erhard-Preises: „Hans-Werner Sinn hat in seinen wissenschaftlichen Arbeiten immer wieder die Bedeutung einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung betont. Für ihn gehören Freiheit und Verantwortung zusammen. So hat er in seinen viel beachteten Publikationen zur Eurokrise stets nachdrücklich vor der Entkopplung von politischer Entscheidungsfreiheit und finanzieller Verantwortung durch die Vergemeinschaftung der Staatsschulden gewarnt.“ 

Pressekontakt

Harald Schultz

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