Main Content

Pressemitteilungen der vergangenen Monate

  1. Fuest für Reform des EU-Haushaltes

    23.03.2017: Der ifo-Chef Clemens Fuest hat eine Reform des EU-Haushaltes verlangt. „Unter den derzeitigen institutionellen Bedingungen könnten eine Abschaffung der Mehrwertsteuer-Eigenmittel und der überkomplizierten nationalen Rabatte sowie eine Reform der Ausgaben erhebliche Verbesserungen bringen“, schreibt er in der neuesten Ausgabe des ifo Schnelldienstes. Details

  2. Champagnerlaune bei den Architekten

    22.03.2017: Bei den deutschen Architekten herrscht Champagnerlaune. Das ifo Geschäftsklima bei ihnen hat sich im ersten Quartal 2017 noch einmal deutlich verbessert. Der bisherige Rekord vom ersten Quartal 1990 wurde damit übertroffen. Der Wert liegt jetzt nochmals um 2 Prozentpunkte höher als vor einem halben Jahr. Dabei beurteilten die Architekten nicht nur ihre derzeitige Geschäftslage besser, sondern auch die kommenden sechs Monate. Damit wurde die Delle vom letzten Quartal 2016 mehr als ausgebügelt. Details

  3. Kleinanleger-Schutzgesetz beeinträchtigt Crowdfunding nicht

    21.03.2017: Negative Auswirkungen des Kleinanleger-Schutzgesetzes auf das Crowdfunding in Deutschland sind ausgeblieben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das ifo Institut erstellt hat, in Zusammenarbeit mit weiteren Wirtschaftswissenschaftlern und Juristen, im Auftrag des Bundesfinanzministeriums. Kritiker hatten befürchtet, dass das Gesetz die Schwarmfinanzierungen hemmen und soziale und gemeinnützige Projekte einschränken könnte. Jedoch wird kaum ein soziales und gemeinnütziges Projekt von dem Gesetz erfasst. Deshalb sind die Befreiungsvorschriften für diese Projekte in der Praxis wenig relevant. „Das Gesetz hat aber Entscheidungsträger in sozialen und gemeinnützigen Projekten verunsichert. Sie sind häufig unzureichend über Ausnahmen und Befreiungsregelungen informiert“, sagt Christa Hainz, stellvertretende Leiterin des ifo Zentrums für Internationalen Institutionenvergleich und Migrationsforschung. Details

  4. Deutsche Industrie fürchtet neue Zölle der USA

    15.03.2017: Die deutsche Industrie befürchtet neue Zölle durch die USA, aber nur geringe Auswirkungen auf ihre Umsätze. Eine Minderheit erwägt Produktionsverlagerungen in die USA. Das geht aus einer neuen Umfrage des ifo Instituts unter 2700 Firmen der Branche hervor. Demnach rechnen knapp 45 Prozent mit völlig neuen Zöllen und 36 Prozent mit der Erhöhung bestehenden Zollschranken. 37 Prozent erwarten die Einführung anderer Handelsbarrieren, 28 Prozent keine Änderungen. Mehrfachnennungen waren möglich. „Die Firmen reagieren aber relativ gelassen darauf. Nur 18 Prozent erwarten als Folge einen Umsatzrückgang, 6 Prozent eine Steigerung, aber 76 Prozent keine Änderung“, sagt Gabriel Felbermayr, Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft. Details

  5. ifo-Präsident Fuest bedauert die EZB-Entscheidung

    09.03.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Beschlüsse der EZB bedauert. „Es wäre besser, die Anleihekäufe ab Mai weiter zu senken. Wir erwarten für 2017 eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent in Deutschland und im Euroraum. Das spricht dafür, dass die Europäische Zentralbank (EZB) jetzt den Ausstieg aus ihrer expansiven Geldpolitik in Europa beginnt. Sie sollte nun den Fuß vom Gaspedal nehmen und ihre Anleihekäufe um monatlich 10 Milliarden Euro verringern“, verlangte Fuest. „Das bedeutet, sie im Mai auf 50 Milliarden zu senken, im Juni auf 40 Milliarden und so weiter. Die EZB kauft ab April für 60 Milliarden Euro Anleihen im Monat, um die Inflation in Richtung zwei Prozent anzukurbeln. „Die EZB sollte ihre Geldflut eindämmen, sonst besteht die Gefahr, dass sie über ihr Ziel hinausschießt“, ergänzte Fuest. Details

  6. ifo-Präsident Fuest: EZB sollte jetzt den Fuß vom Gaspedal nehmen

    09.03.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest erwartet für 2017 eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent in Deutschland und im Euroraum. Details

  7. Deutsche Industrie plant 5 Prozent mehr Investitionen in diesem Jahr

    08.03.2017: Die deutsche Industrie will ihre Investitionen nach einer Umfrage des ifo Instituts in diesem Jahr um rund 5 Prozent erhöhen. Das geht hervor aus dem ifo Investitionstest. Im Vorjahr stiegen die Investitionen nur um rund drei Prozent. Details

  8. Rente mit 63 betrifft Mehrzahl der Unternehmen

    06.03.2017: Die Rente mit 63 betrifft bereits die Mehrzahl der Unternehmen. Das geht aus der neuesten Randstad-ifo-Personalleiterbefragung hervor. Demnach antworteten 52 Prozent der Firmen, dass bei ihnen bereits Mitarbeiter über die Rente ab 63 gegangen sind. Im Verarbeitenden Gewerbe (62 Prozent) sind mehr Unternehmen betroffen als im Handel (53 Prozent) und bei den Dienstleistern (44). Weitere 12 Prozent aller Unternehmen gaben an, dass in den nächsten zwei Jahren Mitarbeiter mit 63 gehen wollen. Details

  9. Preis für beste bildungsökonomische Doktorarbeit geht an Dissertation über Sitzenbleiber im Schulsystem

    02.03.2017: Der bildungsökonomische Ausschuss im Verein für Socialpolitik, der Vereinigung der deutschsprachigen Ökonomen, hat Jan Bietenbeck heute in Hannover für die beste bildungsökonomische Doktorarbeit 2015/2016 ausgezeichnet. Das damit verbundene Preisgeld von 2.000 Euro kommt von der Roland Berger Stiftung für europäische Unternehmensführung. Details

  10. ifo-Chef Fuest kritisiert populistische Wirtschaftspolitik

    01.03.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat den zunehmenden Populismus in der Wirtschaftspolitik kritisiert. „Populisten machen schlichte Aussagen. Die sind meistens falsch, weil die Welt kompliziert ist“, sagte Fuest am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung des neuen Berichts der EEAG-Forschergruppe. Details

  11. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland sinkt

    27.02.2017: Anders als in Deutschland insgesamt sank der Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft in Ostdeutschland im Februar deutlich und verschlechterte sich von 109,8 auf 109,4 Punkte. Die Geschäftslage der Befragungsteilnehmer der verbesserte sich zwar geringfügig. Allerdings trübte sich der Ausblick auf die kommenden sechs Monate spürbar ein. Details

  12. Vierter Ehrendoktor für Hans-Werner Sinn

    24.02.2017: Die Ökonomische Universität Prag hat die Ehrendoktorwürde dem Altpräsidenten des ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, verliehen. Details

  13. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2017

    Deutsche Exporteure optimistischer

    24.02.2017: Der Optimismus der deutschen Exporteure nimmt weiter zu. Die ifo Exporterwartungen stiegen von 12,1 Saldenpunkte auf 14,6 Saldenpunkte im Februar. Die Zahlen lassen auf ein deutliches Plus bei den Ausfuhren im ersten Quartal schließen. Es gibt weiterhin keinen „Trump-Effekt“. Unternehmen, die in die USA exportieren, berichten sogar von leicht besseren Aussichten. Details

  14. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2017

    Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen sinkt minimal

    24.02.2017: Die Einstellungsbereitschaft der deutschen Firmen hat minimal nachgegeben, sie bleibt jedoch hoch. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Februar auf 110,6 Punkte von 110,7 Punkten im Vormonat. Während die Dynamik im Dienstleistungssektor an Schwung verliert, bleibt sie in der Industrie ungebrochen erhalten. Details

  15. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex Dienstleistungen sinkt

    23.02.2017: Die Stimmung im Dienstleistungssektor hat sich erneut verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex sank im Februar von 109,3 auf 108,5 Punkte. Während die Unternehmer mit ihrer aktuellen Geschäftslage etwas zufriedener waren, nahm die Zuversicht mit Blick auf die kommenden sechs Monate ab. Die Einstellungsbereitschaft bleibt jedoch weiterhin hoch. Details

  16. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Februar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex steigt

    22.02.2017: Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich wieder verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Februar von 109,9 (saisonbereinigt korrigiert) auf 111,0 Punkte. Die aktuelle Lage beurteilten die Unternehmer zuletzt im August 2011 so gut. Auch der Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate nahm wieder zu. Nach verhaltenem Jahresauftakt befindet sich die deutsche Wirtschaft wieder auf gutem Kurs. Details

  17. Freihandel mit Russland könnte Deutschland und EU Vorteile bringen

    20.02.2017: Eine Freihandelszone der Europäischen Union mit Russland und anderen Staaten könnte beiden Seiten wirtschaftliche Vorteile bringen. Das haben Modell-Rechnungen des ifo Instituts ergeben. Demnach könnte ein tiefgreifendes Abkommen zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft für Deutschland einen Zuwachs des realen Pro-Kopf-Einkommens um 0,2 Prozent oder 91 Euro im Jahr bringen. Für Russland könnte der Zuwachs sogar drei Prozent betragen oder 235 Euro pro Kopf und Jahr. „Diese Vorteile ergeben sich, weil sich die Wirtschaftsstrukturen sehr gut ergänzen“, sagte der Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, Gabriel Felbermayr, am Montag auf einer Tagung im ifo Institut mit dem Titel „Common Economic Space from Lisbon to Vladivostok“. Details

  18. ifo Dresden berichtet 1/2017

    16.02.2017: Heft 01/2017 der Zeitschrift "ifo Dresden berichtet" ist am Donnerstag, den 16. Februar 2017, erschienen. Details

  19. Deutsche Ökonomen skeptisch zum Brexit-Zeitplan

    16.02.2017: Deutsche Ökonomen haben sich skeptisch zu den anstehenden Brexit-Verhandlungen geäußert. 70 Prozent halten den Zeitplan der Regierung in London für unrealistisch, in den kommenden zwei Jahren ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union zu vereinbaren, wie aus dem Ökonomenpanel des ifo Instituts und der Frankfurter Allgemeinen hervorgeht. Nur 21 Prozent der teilnehmenden 125 Wirtschaftsprofessoren halten das innerhalb von zwei Jahren für möglich, der Rest war unsicher. Details

  20. ifo-Präsident Fuest verlangt umfassende Reform der Eurozone

    14.02.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat eine umfassende Reform der Eurozone gefordert. „Die Eurozone ist dringend reformbedürftig. Um dauerhafte Stabilität in der Währungsunion erreichen zu können, müssen jetzt Abläufe und Zuständigkeiten geändert werden“, sagte er am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung seines neuen Buches „Der Odysseus-Komplex“, das er zusammen mit dem Finanzwissenschaftler Johannes Becker aus Münster geschrieben hat. Details

  21. Ergebnisse des Ifo World Economic Survey (WES) vom 1. Quartal 2017

    ifo Weltwirtschaftsklima hellt sich weiter auf

    13.02.2017: Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich weiter verbessert. Der Indikator stieg im ersten Quartal von -1,2 auf +2,6 Punkte. Die Experten beurteilten die aktuelle Lage nicht mehr ganz so ungünstig wie zuvor. Auch die Konjunkturerwartungen hellten sich etwas auf. Dies deutet auf eine moderate Erholung der Weltwirtschaft. Details

  22. Vorab-Ergebnisse des Ifo World Economic Survey (WES) vom 1. Quartal 2017

    ifo Wirtschaftsklima Euroraum deutlich aufgehellt

    06.02.2017: Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich weiter aufgehellt. Das ifo Wirtschaftsklima verbesserte sich im ersten Quartal von 8,2 auf 17,2 Saldenpunkte. Die Erwartungen sind deutlich positiver als im Vorquartal. Die befragten Experten schätzen auch die aktuelle Lage günstiger ein. Die konjunkturelle Erholung nimmt Fahrt auf. Details

  23. Gebietsreformen: Zweifelhafter Nutzen, hohe politische Kosten

    31.01.2017: Gebietsreformen beeinträchtigen die demokratische Teilhabe und sorgen meist nicht für effizientere Verwaltungen. Dies ist das Ergebnis einer neuen Überblicksstudie von Sebastian Blesse vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Felix Rösel von der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts. Details

  24. Deutschland 2016 Weltmeister beim Kapitalexport - USA beim Kapitalimport

    30.01.2017: Deutschland ist wieder Weltmeister beim Kapitalexport geworden. Das ergeben vorläufige Berechnungen des ifo Instituts für 2016. Der deutsche Überschuss in der Leistungsbilanz dürfte sich auf 297 Milliarden US-Dollar belaufen (268 Milliarden Euro). China nimmt den zweiten Rang mit einem Überschuss von voraussichtlich 245 Milliarden US-Dollar ein. Die USA dagegen werden voraussichtlich die größten Kapitalimporte der Welt aufweisen, das Defizit wird 478 Milliarden US-Dollar betragen. Überschüsse in der Leistungsbilanz (Waren, Dienstleistungen, Zinsen, Löhne, Übertragungen) bedeuten Kapitalexporte, Defizite sind Kapitalimporte. Details

  25. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Januar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland sinkt

    30.01.2017: Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer hat zu Jahresbeginn saisonbereinigt leicht nachgegeben. Zwar liefen die Geschäfte etwas besser als im Dezember, aber die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr 2017 trübten sich merklich ein. Der monatelang gestiegene Optimismus der ostdeutschen Unternehmer hat im Januar einen spürbaren Dämpfer erlitten. Details

  26. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Januar 2017

    Trotz Trump: Deutsche Exporteure optimistischer

    27.01.2017: Die deutschen Exporteure starten hoffnungsfroh ins neue Jahr. Die Exporterwartungen stiegen von 8,2 Saldenpunkten im Dezember auf 12,0 Saldenpunkte im Januar. Die protektionistischen Töne des neuen US-Präsidenten lassen die Wirtschaft derzeit unbeeindruckt. Details

  27. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Januar 2017

    Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen sinkt

    27.01.2017: Die deutsche Wirtschaft plant, zusätzliches Personal einzustellen, aber weniger stark als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Januar auf 110,7 Punkte von 111,8 Punkten im Vormonat. Gleichwohl wird der Beschäftigungszuwachs in der deutschen Wirtschaft 2017 weitergehen. Details

  28. Europäische Bauwirtschaft erholt sich weiter

    26.01.2017: Die Bauleistungen in Europa haben im abgelaufenen Jahr um 2 Prozent zugenommen. Auch in den drei Jahren bis 2019 dürfte sich das jährliche Wachstum der Branche in dieser Größenordnung bewegen. Das haben Berechnungen des Forschungsnetzwerks EUROCONSTRUCT ergeben, dem das ifo Institut in München als Gründungsmitglied angehört. Die stärksten Impulse kommen dabei vom Wohnungsneubau, der bereits 2016 um gut 7 Prozent wuchs. Details

  29. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Januar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex Dienstleistungen sinkt

    26.01.2017: Die Hochstimmung der Dienstleister hat einen weiteren Dämpfer erlitten. Der Geschäftsklimaindex für die Dienstleistungen sank im Januar von 110,8 auf 109,3 Punkte. Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen Lage weniger zufrieden. Zudem nahmen sie ihren Optimismus mit Blick auf die kommenden Monate zurück. Viele Unternehmen planen jedoch zusätzliches Personal einzustellen. Die Preise sollen in vielen Branchen weiter steigen. Details

  30. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Januar 2017

    ifo Geschäftsklimaindex sinkt zum Start ins neue Jahr

    25.01.2017: Die Stimmung in den deutschen Chefetagen hat sich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex sank im Januar von 111,0 auf 109,8 Punkte. Die Unternehmen waren zwar erneut zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Jedoch blicken sie weniger optimistisch auf die kommenden sechs Monate. Die deutsche Wirtschaft startet weniger zuversichtlich ins neue Jahr. Details

  31. ifo Kredithürde

    23.01.2017: Die Kredithürde in ihrer bisherigen Form wurde mit dem Jahresbeginn 2017 eingestellt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass die bisherige Fragestellung nicht optimal war. Ab März 2017 wird deshalb eine modifizierte Frage an die Unternehmen gestellt. Details

  32. ifo-Präsident Fuest bedauert EZB-Entscheidung

    19.01.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank bedauert, ab April die Käufe von Staatsanleihen nicht zu verringern unter die monatliche Summe von 60 Milliarden Euro. Details

  33. Fuest für Freihandel mit Großbritannien

    17.01.2017: Europa und Großbritannien sollten nach Auffassung von ifo-Präsident Clemens Fuest zu einer kooperativen Lösung kommen, die den wirtschaftlichen und politischen Schaden aus dem Brexit für beide Seiten minimiert. Details

  34. Fuest: Dialog mit Trump suchen

    16.01.2017: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Deutschen und die Europäer zum Gespräch mit dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump aufgerufen. „Wir sollten den Dialog mit Trump suchen, um die weitere Entwicklung seiner wirtschaftspolitischen Pläne positiv zu beeinflussen“, sagte er am Montag in München. Details

  35. Ehrendoktorwürde für ifo-Präsident Clemens Fuest

    11.01.2017: Das Karlsruher Institut für Technologie hat dem ifo-Präsidenten Clemens Fuest die Ehrendoktorwürde verliehen. Er erhielt die Auszeichnung am Mittwoch in Karlsruhe für seine Verdienste um das Fach Finanzwissenschaft und die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftspolitische Praxis. Details

  36. Wirtschaft im Euroraum erholt sich nach und nach

    11.01.2017: Die Konjunktur im Euroraum erholt sich nach und nach. In den beiden ersten Quartalen 2017 ist mit einem Wachstum von jeweils 0,4 Prozent zu rechnen, nach ebenfalls 0,4 Prozent vierten Quartal 2016. Das erwarten die drei Institute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom. Treiber dieser Entwicklung sind der private und der öffentliche Konsum. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte werden von steigenden Löhnen und sich verbessernden Bedingungen an den Arbeitsmärkten profitieren, trotz einer Zunahme der Inflation. Auch die Investitionen werden sich im ersten Halbjahr 2017 etwas erholen. Details

  37. Geschäftsklima für Architekten leicht abgekühlt

    22.12.2016: Das Geschäftsklima bei den freischaffenden Architekten in Deutschland hat sich geringfügig abgekühlt. Es ist aber immer noch ausgesprochen gut. Zuvor war es fünf Quartale in Folge deutlich gestiegen. Nunmehr bezeichnet die Hälfte der Befragten ihre Lage als gut, zuvor waren es 54 Prozent. Unzufrieden zeigten sich 14 Prozent, zuvor war es 11 Prozent. Auch bei den Aussichten für die kommenden sechs Monate schleicht sich ein wenig Skepsis ein. Von einer eher günstigen Entwicklung gehen 14 Prozent aus, zuvor waren es 18 Prozent. Eher ungünstiger könnte die Entwicklung für rund 10 Prozent werden, das ist aber kaum verändert gegenüber dem Vorquartal. Details

  38. Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2016

    ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland steigt

    22.12.2016: Zum Jahresende hat sich das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft der ostdeutschen Bundesländer saisonbereinigt nochmals leicht aufgehellt. Bei geringfügig besser laufenden Geschäften stiegen die Geschäftserwartungen den vierten Monat in Folge. Die ostdeutsche Wirtschaft dürfte das kommende Jahr mit wachsender Dynamik beginnen. Details

  39. Die Kredithürde - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2016

    ifo Kredithürde sinkt minimal

    22.12.2016: Die Kreditfinanzierung ist für deutsche Firmen etwas einfacher geworden. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft fiel leicht von 14,6 Prozent im November auf 14,5 Prozent im Dezember. Das ist der Anteil jener Firmen, die von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken berichten. Das Finanzierungsumfeld war 2016 sehr günstig und wird voraussichtlich auch 2017 so bleiben. Details

  40. ifo Beschäftigungsbarometer - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2016

    Unternehmen suchen immer mehr Leute

    22.12.2016: Die deutsche Wirtschaft plant, zusätzliches Personal einzustellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg im Dezember auf 111,8 Punkte von 111,1 Punkten im Vormonat. Dies ist ein neuer historischer Rekordwert seit der Einbeziehung der Dienstleister im Jahre 2002. Der Zahl der Arbeitsplätze steigt somit unvermindert an. Ein Ende des Beschäftigungsbooms ist nicht abzusehen. Details

  41. Ostdeutsche Wirtschaft bleibt in Schwung, aber internationale Unsicherheit dämpft die Dynamik

    21.12.2016: ifo Dresden prognostiziert für 2017 im Osten 1,3 Prozent Wachstum, in Sachsen 1,4 Prozent. Details

  42. ifo Institut: Handelskrieg mit China vermeiden

    20.12.2016: Das ifo Institut hat vor einem Handelskrieg der EU mit China gewarnt. „Um den zu vermeiden, sollte die EU die rechtliche Einteilung von Ländern abschaffen, mit der sie Staaten als marktwirtschaftlich oder nicht klassifiziert, was Auswirkungen auf die Höhe von Strafzöllen bei unfair gehandelten Gütern hat“, sagt Erdal Yalcin, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft. Zugleich müsse sich die EU die Möglichkeit bewahren, bei zu billigen Exporten aus China fallspezifische Kostenberichtigungen vorzunehmen, ähnlich wie bei Russland. „Bei China sind Überkapazitäten in einzelnen Branchen wie in der Stahl- und in der Chemie-Industrie zurückzuführen auf direkte oder indirekten Staatsinterventionen. Für diese Industrien ist eine fallspezifische Kostenberichtigung dringend erforderlich, um auch in Zukunft europäische Interessen zu vertreten“, sagt Yalcin. Details

  43. ifo Exporterwartungen - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2016

    Fallender Euro lässt deutsche Exporteure hoffen

    20.12.2016: Die deutsche Industrie hofft auf steigende Exporte. Die Exporterwartungen stiegen von 6,7 Saldenpunkten im November auf 8,0 Saldenpunkte im Dezember. Die Zinsanhebung der amerikanischen Zentralbank, die den Dollarkurs hochtrieb, trägt dazu bei. Die deutschen Exporteure dürfen auch im Jahre 2017 auf eine Verbesserung ihres Auslandsgeschäfts hoffen. Details

  44. ifo Geschäftsklima Deutschland - Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2016

    ifo Geschäftsklima steigt zu Weihnachten

    19.12.2016: Die deutsche Wirtschaft ist in festlicher Stimmung. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Dezember von 110,4 auf 111,0 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage verbesserte sich auf den höchsten Stand seit Februar 2012. Auch der Ausblick auf das erste Halbjahr 2017 fiel leicht optimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft legt einen Jahresendspurt hin. Details

  45. Deutsche Ökonomen gegen Austritt Italiens aus der Eurozone

    19.12.2016: Deutsche Ökonomen lehnen einen Austritt Italiens aus der Eurozone mit großer Mehrheit ab. Dagegen sind 61 Prozent, dafür 29 Prozent, wie aus einer ifo-Umfrage hervorgeht, die in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erstellt wurde. Details

  46. ifo Institut hebt Prognose an für 2017 auf 1,5 Prozent Wachstum

    16.12.2016: Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2017 leicht angehoben. Es rechnet nun mit 1,5 Prozent Wachstum der Wirtschaftsleistung, nachdem es gemeinsam mit anderen Instituten im Herbst nur 1,4 Prozent vorhergesagt hatte. „Alle Anzeichen deuten auf ein viertes Quartal 2016, das stärker ist als bislang gedacht; diesen Schwung nehmen wir mit ins neue Jahr“, sagte ifo-Präsident Clemens Fuest am Freitag in Berlin. Für 2016 bestätigte das ifo Institut die gemeinschaftliche Prognose von 1,9 Prozent. „Der Tempowechsel von 2016 auf 2017 ist nur auf eine geringere Zahl von Arbeitstagen zurückzuführen“, fügte Fuest an. Für 2018 schraubte das ifo Institut die Prognose ebenfalls leicht hoch, von 1,6 auf 1,7 Prozent. Details

  47. AfD profitiert von Gebietsreformen – Steigende Unzufriedenheit verstärkt Populismus

    15.12.2016: Die Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern hat zum Wahlerfolg der AfD bei der Landtagswahl 2016 beigetragen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Dresdner Niederlassung des ifo Instituts. Details

  48. ifo Dresden berichtet 6/2016

    15.12.2016: Heft 06/2016 der Zeitschrift "ifo Dresden berichtet" ist am Donnerstag, den 15. Dezember 2016, erschienen. Details

  49. Fuest begrüßt Zinserhöhung in den USA

    14.12.2016: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Zinserhöhung der US-Notenbank begrüßt. „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen. Die Inflationsrate in den USA steigt, und es ist wichtig, dass die Geldpolitik rechtzeitig gegensteuert“, sagte er in München. Details

  50. Fuest begrüßt EZB-Entscheidung

    08.12.2016: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Entscheidung der Europäischen Zentralbank begrüßt, nach dem März die Käufe von Staatsanleihen zu verringern „Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn es besser gewesen wäre, den Umfang der Käufe Monat für Monat noch stärker zu verringern“, sagte er. Details

  51. Überziehungskredite der Bundesbank auf Allzeit-Hoch

    08.12.2016: Die Überziehungskredite der Bundesbank an das Euro-System (Target-Salden) sind im November auf ein Allzeit-Hoch von 754 Milliarden Euro gestiegen. Allein im November betrug der Zuwachs 46 Milliarden Euro. "Der starke Anstieg dürfte vor allem auf die zunehmende Kapitalflucht aus Italien und auf die Rückkauf-Aktionen der Europäischen Zentralbank (EZB) zurückgehen", sagte der Präsident des ifo Instituts, Clemens Fuest in Frankfurt. "Die Bundesregierung sollte intervenieren, um die EZB zu veranlassen, Maßnahmen zu ergreifen, den unrechtmäßigen und übermäßigen Gebrauch der Überziehungskredite für eine Vermögensumschichtung in der Eurozone einzudämmen", sagte Fuest. Details

  52. Zufriedenheit der deutschen Firmen mit Hochschul-Absolventen sinkt

    07.12.2016: Die Zufriedenheit von deutschen Unternehmen mit ihren frisch eingestellten Hochschul-Absolventen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verschlechtert. Laut der aktuellen ifo-Randstad-Personalleiter-Befragung ist die Zufriedenheit mit der Ausbildung bei 32 Prozent der Befragten gesunken, nur bei zwei Prozent ist sie gestiegen. 43 Prozent gaben an, es gebe keine Unterschiede. Details

  53. Fuest: EZB sollte Anleihekäufe auslaufen lassen

    06.12.2016: Der ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Europäische Zentralbank (EZB) aufgefordert, ihre Anleihekäufe ab April zurückzufahren. "Das Argument der EZB, die Inflationsrate im Euroraum sei zu niedrig, trägt 2017 nicht mehr", sagte Fuest zur Begründung. Details

  54. ifo Institut für Ausweitung der Zollunion mit der Türkei

    02.12.2016: Das ifo Institut hat sich für eine Ausweitung der Zollunion zwischen der EU und der Türkei ausgesprochen. „Eine Vertiefung der Zollunion würde dazu beitragen, die türkische Wirtschaft in der gegenwärtigen Lage zu stabilisieren und könnte auch eine politische Brücke darstellen“, sagte am Freitag Erdal Yalcin, der stellvertretende Leiter des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, das eine entsprechende Studie für die Bertelsmann-Stiftung erarbeitet hat. Danach könnte die Erweiterung der Zollunion zu einem Anstieg der türkischen Wirtschaftsleistung um 1,84 Prozent führen. Die Agrarexporte der Türkei in die EU könnten um 95 Prozent steigen, die Exporte von Dienstleistungen sogar um 430 Prozent. Details

Pressekontakt

Harald Schultz

ifo Institut
Presse, Redaktion, Konferenzen
Telefon: +49(0)89/9224-1218
Fax: +49(0)89/9224-1267
E-Mail: schultz @ ifo.de
Website


Short URL: www.ifo.de/de/w/3qqq2K5iN