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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der CESifo-Gruppe.

Neue Pressemitteilungen

  1. ifo-Präsident Sinn für höhere Zinsen und jährliche Tilgung bei Überziehungskrediten zwischen Euro-Notenbanken

    17.04.2015: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat für die Überziehungskredite zwischen den Euro-Notenbanken höhere Zinsen und eine jährliche Tilgung verlangt. „Es kann nicht sein, dass dafür nur 0,05 Prozent Zinsen im Jahr gezahlt werden und dass diese Kredite niemals getilgt werden müssen. Diese Bedingungen fordern zu zusätzlicher Verschuldung geradezu auf und fördern auch noch die Kapitalflucht aus Griechenland“, sagte Sinn am Freitag in München. „Stattdessen sollte das US-System gelten, in dem Überziehungskredite zwischen den Distrikten der Notenbank einmal im Jahr ausgeglichen werden müssen. Das würde die Möglichkeit der Selbsthilfe mit der elektronischen Notenpresse deutlich verringern und die Länder frühzeitig zur Einführung von Kapitalverkehrskontrollen veranlassen, wenn eine Kapitalflucht droht.“ Details

  2. Gemeinschaftsdiagnose im Frühjahr 2015: Kräftiger Aufschwung dank günstigem Öl und schwachem Euro

    16.04.2015: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem kräftigen Aufschwung. Sie wird stimuliert von unerwarteten expansiven Impulsen, insbesondere dem Verfall des Ölpreises und der starken Abwertung des Euro. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 2,1 Prozent steigen. Das 68-Prozent-Prognoseintervall reicht dabei von 1,4 bis 2,8 Prozent. Dabei ist der Konsum die Stütze des Aufschwungs. Zudem gehen vom übrigen Euroraum wieder leicht positive Impulse aus, so dass auch der Außenhandel zur Expansion beiträgt. Im kommenden Jahr dürfte sich das Tempo nur wenig verlangsamen. Die Abwertung des Euro wird die Konjunktur dabei weiter beleben, während die positiven Effekte des gesunkenen Ölpreises auslaufen. Die öffentlichen Haushalte dürften in diesem und im nächsten Jahr mit deutlichen Überschüssen von jeweils über zwanzig Milliarden Euro abschließen. Angesichts struktureller Überschüsse ist die Gelegenheit jetzt günstig, den Einkommensteuertarif – insbesondere im Bereich kleiner und mittlerer Einkommen – leistungsfreundlicher zu gestalten. Details

  3. Konjunkturforscher schrauben Prognose hoch auf 2,1 Prozent Wachstum in diesem Jahr

    16.04.2015: Die deutschen Konjunkturforscher haben ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich hochgeschraubt. Sie erwarten nun 2,1 Prozent Wachstum der Wirtschaftsleistung, nachdem sie im Herbst nur mit 1,2 Prozent gerechnet hatten. „Der niedrige Ölpreis lässt den Deutschen mehr Geld für den Konsum, der niedrige Euro schiebt die Exporte an“, sagte Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef beim ifo Institut, das bei der Gemeinschaftsdiagnose diesmal die Federführung hat. Für das kommende Jahr erwarten die Forschungsinstitute in ihrer Frühjahrsprognose 1,8 Prozent Wachstum. 2015 geht die Arbeitslosenquote demnach zurück auf 6,3 Prozent von 6,7 Prozent, um dann im kommenden Jahr weiter zu sinken auf 5,9 Prozent. Details

  4. Richard-Musgrave-Gastprofessur geht an Raj Chetty aus Harvard

    15.04.2015: Die Richard-Musgrave-Gastprofessur 2015 wird an Raj Chetty verliehen, Wirtschaftsprofessor an der Universität Harvard. Chetty ist seit 2008 ein aktives Mitglied des CESifo-Forschungsnetzwerks. Details

  5. Kapitalabfluss aus Italien erreicht im März netto 27 Milliarden Euro

    09.04.2015: Aus Italien sind im März netto 27 Milliarden Euro Kapital abgeflossen. Das geht aus einer Veröffentlichung der Banca d’Italia hervor, wie das ifo Institut am Donnerstag berichtete. „Dahinter könnten auch spekulative Auslandsüberweisungen der italienischen Banken stehen, die das Geld, das ihnen durch die Wertpapierkäufe der Europäischen Zentralbank im Rahmen des QE-Programms zugeflossen ist, nun außerhalb Italiens anlegen“, erklärte dazu ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Details

Pressekontakt

Harald Schultz

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