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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen der CESifo-Gruppe.

Neue Pressemitteilungen

  1. Mindestlohn und Wirtschaftswachstum - Politiker irren

    17.10.2014: „Politiker irren, wenn sie meinen, dass der beschlossene gesetzliche Mindestlohn kein Grund für die gedämpften Konjunktur- und Wachstumsaussichten ist“, sagt Niklas Potrafke, der Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. „Selbstverständlich bremst der beschlossene Mindestlohn schon jetzt die Konjunktur- und Wachstumsaussichten, weil Unternehmen vorausschauend agieren und das kommende Lohndiktat bereits heute eingepreist haben. Die Unternehmen antizipieren, dass die Lohnstückkosten steigen und investieren dementsprechend bereits heute weniger. Das trübt die Konjunkturaussichten und bremst ebenso langfristig das Wirtschaftswachstum.“ Details

  2. ifo-Präsident Sinn gegen Verlagerung der Risiken auf die Steuerzahler

    14.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat die Staatsanleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) gegeißelt. Anlässlich der Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof erklärte er in München: „Die Finanzmärkte sind nur dadurch beruhigt worden, dass die Lasten von den cleveren Zockern hinter ihren Bildschirmen auf die treuglaubenden Steuerzahler verlagert wurden. Das ist zynisch. Und die Investoren können sich dann aus dem Staub machen. Wir werden alle zu Geiseln der Finanzmärkte und der Spekulanten, die der Politik Maßnahmen aufzwingen, die wir alle gar nicht wollen können. Das muss einmal ein Ende haben. Es gibt auch noch normale Staatsbürger, die beruhigt werden müssen.“ Details

  3. ifo-Präsident Sinn freut sich über Nobelpreis für Jean Tirole

    13.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat sich sehr erfreut gezeigt über den Wirtschaftsnobelpreis für den Franzosen Jean Tirole. „Er hat den Preis hoch verdient und steht voll in der Tradition des deutschen Ordo- oder Neoliberalismus, der einen starken Staat und einen festen Regulierungsrahmen fordert. Details

  4. ifo Institut: Schwarze Null muss bleiben

    13.10.2014: Das ifo Institut ist verwundert über die Aussage, nach der die Gemeinschaftsdiagnose angeblich die Absicht der Bundesregierung, eine schwarze Null beim Budget anzustreben, als "Prestigeobjekt" ablehne. Richtig ist vielmehr, dass die Institute in ihrer Gemeinschaftsdiagnose die Zielsetzung des ausgeglichenen Haushalts ausdrücklich begrüßen und Konjunkturprogramme ablehnen. Die schwarze Null ist ein sehr sinnvolles Prestigeobjekt für Deutschland, das zum Erhalt seiner hohen Bonität nicht verletzt werden sollte. Die Ausgabenspielräume für Investitionen und Abgabenentlastungen, von denen im Gutachten die Rede ist, ergeben sich durch die in diesem und im kommenden Jahr zu erwartenden Budgetüberschüsse. Es ist eine Fehlinterpretation, sie als Aufforderung zum Schuldenmachen zu verstehen. Davon ist an keiner Stelle des Textes die Rede. Details

  5. Gemeinschaftsdiagnose im Herbst 2014: Deutsche Wirtschaft stagniert – Jetzt Wachstumskräfte stärken

    09.10.2014: Die deutsche Wirtschaft wird in diesem Jahr um 1,3 Prozent und im kommenden Jahr um 1,2 Prozent wachsen. Das prognostizieren die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Herbstgutachten. Demzufolge hat sich die Konjunktur in Deutschland merklich abgekühlt. Nachdem die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal gesunken war und im dritten Vierteljahr wohl stagniert hat, kommt der Konjunkturmotor nur schwerlich wieder auf Touren. Schwach ist sowohl die Binnennachfrage – das Konsumklima hat sich zuletzt verschlechtert und die Unternehmen halten sich mit Investitionen weiterhin zurück – als auch die Auslandsnachfrage. Belastend wirken das mäßige Expansionstempo der Weltwirtschaft und die auch im Prognosezeitraum niedrige Dynamik im Euroraum. In diesem Umfeld sprechen sich die Wirtschaftsforschungsinstitute für eine Stärkung der Wachstumskräfte und günstigere Rahmenbedingungen für Investitionen aus. Der finanzielle Spielraum für ein investitionsfreundlicheres Steuersystem und mehr Ausgaben in wachstumsförderlichen Bereichen wie Sach- und Humankapital sei vorhanden. Details

Pressekontakt

Harald Schultz

ifo Institut
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