Main Content

Ifo-Präsident Sinn kritisiert Lohnniveau

Presseecho, Süddeutsche Zeitung, 26.01.2004, 19

Berlin (dpa) - Der Präsident des Münchner ifo Institutes, Hans-Werner Sinn, hat Kritik an einem verkrusteten Arbeitsmarkt und zu hohen Löhnen geäußert. "Einfache Arbeit ist in Deutschland viel zu teuer", sagte Sinn dem Tagesspiegel am Sonntag. Folge sei eine "Basar-Ökonomie": "Wir verkaufen überall in der Welt unsere preisgünstigen und hochwertigen Waren. Die Exporte florieren. Doch leider produzieren wir einen immer kleineren Wertanteil dieser Waren in Deutschland." Zwei Drittel des Zuwachses der deutschen Industrieproduktion seit 1995 sei auf ein Verlagerung der Wertschöpfung ins Ausland zurückzuführen. "Dass die deutschen Firmen überleben, ja bisweilen sogar prosperieren, heißt leider nicht, dass die deutschen Arbeiter wettbewerbsfähig bleiben."

Ihre Fragen und Kommentare

Haben Sie Fragen, oder möchten Sie uns einen Kommentar zukommen lassen? Dann schreiben Sie uns unter presse@ifo.de. Bitte vermerken Sie in Ihrer E-Mail, auf welchen Artikel Sie sich mit Ihrer Reaktion beziehen!

Pressekontakt

Harald Schultz

ifo Institut
Presse, Redaktion, Konferenzen
Telefon: +49(0)89/9224-1218
Fax: +49(0)89/9224-1267
E-Mail: schultz @ ifo.de
Website


Short URL: www.ifo.de/de/w/SGg4ttJN