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Merkels teure Griechenland-Rechnung

Interview mit Hans-Werner Sinn, handelsblatt.com, 17.02.2015.

[...] Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hält allenfalls eine „Zwischenlösung“ für Griechenland für möglich. „Ich glaube, dass die Zeit der Realitätsverweigerung seitens der Politik nun zu Ende geht“, sagte Sinn dem Handelsblatt (Online-Ausgabe). „Da die Staatengemeinschaft auch bei einer Einigung nicht so viel Geld zuschießen wird, wie zur Sicherung der griechischen Finanzen nötig wäre, kann ich mir als Zwischenlösung am ehesten eine Phase mit Kapitalverkehrskontrollen wie in Zypern vorstellen.“

Auf mittlere Sicht hält Sinn den Grexit für „unerlässlich, weil Griechenland auch mit Schuldenerlassen und immer wieder neuen Krediten im Euro-Raum nicht zurechtkommt“. [...]
 

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