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Was deutsche Topvolkswirte jetzt tun würden

Interview mit Hans-Werner Sinn, FTD, 23.09.2002, 34

MONTAGSÖKONOMEN NACH DER BUNDESTAGSWAHL

HANS-WERNER SINN ist Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung. Er lehrt Volkswirtschaft an der Universität München.

In der alten Bundesregierung unter .Kanzler Gerhard Schröder haben Ökonomen am Ende kaum mehr eine Rolle gespielt. Wird das im neuen Kabinett anders? Vielleicht. In einer Sonderausgabe der Rubrik "Montagsökonom" hat die Financial Times Deutschland jedenfalls schon einmal ein paar Kandidaturen gesammelt.

FTD Was wären Sie lieber: Arbeits-, Finanz- oder Wirtschaftsminister?

Sinn Gegen diese Annahme sträubt sich alles in mir. Aber wenn, dann Arbeitsminister, weil der die größte Herausforderung zu bestehen hat.

FTD Was würden Sie im Amt als Erstes unternehmen?

Sinn Einen Niedriglohnsektor schaffen, indem ich Sozialhilfe in Lohnsubventionen umwandte und Arbeitslosen- mit Sozialhilfe integrieren.

FTD Was würden Sie verhindern?

Sinn Dass mir die Verbandsvertreter dreinreden.

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