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ifo Spezialthemen

Das ifo Institut ist nicht nur ein wirtschaftswissenschaftliches Forschungs- und Serviceinstitut, sondern leistet auch wirtschaftspolitische Beratung. Zum Selbstverständnis des ifo Institut gehört es deshalb auch, den politischen Institutionen, den Medien und der interessierten Öffentlichkeit Reformnotwendigkeiten aufzuzeigen. Zu den Themen, die das ifo Institut in der öffentlichen Diskussion angestoßen hat, haben wir ifo Veröffentlichungen und Presseecho zusammengestellt.

ifo Spezialthema: Migration

Aus ökonomischer Sicht gibt es für die freie Bewegung von Arbeitskräften nicht nur innerhalb eines Landes, sondern auch über die Grenzen hinweg gute Gründe. Würde die Migration nur von internationalen Lohn- und Produktivitätsunterschieden ausgelöst und wären die Arbeitsmärkte der Zielländer hinreichend flexibel und aufnahmefähig, entstünden bei In- und Ausländern positive Wohlfahrtseffekte durch die Wanderung. Migration würde dann für eine effiziente Verteilung der Arbeitskräfte im Raum sorgen. Die Selbststeuerung der Arbeitsmärkte würde die Migration kontinuierlich und optimal an die Verhältnisse in den Herkunfts- und Zielländern anpassen. In einigen Marktsegmenten würde sich zwar der Wettbewerb um Arbeitsplätze verstärken, was die Löhne im Gastland drücken würde. Da aber gleichzeitig die Kapitaleinkommen und die Reallöhne für komplementäre Arbeit steigen, würde auch das Gastland in der Summe gewinnen. weiter lesen ifo Spezialthema: Migration

ifo Spezialthema: Euro-Krise

Die Finanzmarktkrise, die im Jahr 2007 vom amerikanischen Immobilienmarkt ausging und die gesamte Weltwirtschaft in eine Rezession stürzte, hat die öffentlichen Haushalte in fast allen Staaten der Welt massiv belastet. Zu den Ausfällen von Steuereinnahmen und höheren Kosten für Sozialleistungen kamen erhebliche Belastungen durch Rettungsmaßnahmen für den Finanzsektor und Konjunkturpakete. weiter lesen ifo Spezialthema: Euro-Krise

ifo Spezialthema: Target-Salden

Das Thema Target2 wird in der Welt der Ökonomen heiß und kontrovers diskutiert: Seit Ende 2007 ist die vormals unbedeutende Bilanzposition der Deutschen Bundesbank von praktisch Null auf über 320 Milliarden Euro steil angestiegen. Während die Deutsche Bundesbank beschwichtigend sagt, dass sich die Salden innerhalb des europäischen Währungsverbundes aufheben, sieht das ifo Institut hier erhebliche Risiken. In mehreren Aufsätzen, u.a. in der Wirtschaftswoche, der Süddeutschen Zeitung und der FAZ, hat das ifo Institut vor einer „Kreditersatzpolitik“ gewarnt und ein Ende der unkontrollierten Saldenausweitung angemahnt. weiter lesen ifo Spezialthema: Target-Salden

ifo Spezialthema: Bevölkerungspolitik

Deutschland altert schneller als fast alle anderen Länder der Welt. Es hatte im Jahr 2007 die niedrigste Zahl von Neugeborenen relativ zur Größe seiner Bevölkerung unter allen OECD-Ländern. weiter lesen ifo Spezialthema: Bevölkerungspolitik

ifo Spezialthema: Energie- und Umweltpolitik

Die deutsche Energie- und Klimapolitik hat in den vergangenen Jahren ein hohes Aktivitätsniveau gezeigt, und es ist ihr gelungen, einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung hervorzurufen. Die CO2-Emissionen aus der Produktion von Gütern und Dienstleistungen sind in der Folge beträchtlich gesunken, so dass das Kyoto-Ziel wohl erreicht wird. Allerdings ist der Rückgang in der Produktion von Klimagasen von einem erhöhten Import von CO2-intensiven Gütern begleitet worden, so dass die durch den deutschen Konsum verursachten Emissionen nicht diesem positiven Trend folgen. Dies muss als Folge der einseitigen Reduktionsbestrebungen weniger Länder angesehen werden und sollte Anlass geben, die klimapolitischen Instrumente neu zu evaluieren. weiter lesen ifo Spezialthema: Energie- und Umweltpolitik

ifo Spezialthema: Freihandelsabkommen

Vorschläge für ein umfangreiches Freihandelsabkommens (Handel von Gütern und/oder Dienstleistungen) zwischen den USA und der EU wurden in der Vergangenheit immer wieder vorgelegt. Ein transatlantisches Freihandelsabkommen (TAFTA – Trans Atlantic Free Trade Agreement) ist vor dem Hintergrund (i) erodierender Wettbewerbsfähigkeit der Industriestaaten gegenüber Schwellenländern wie China oder Indien, (ii) dem langjährigen Stillstand bei der multilateralen Handelsliberalisierung im Rahmen der WTO, und (iii) der in der Krise verstärkt hervortretendenden Notwendigkeit wachstumsstärkender struktureller Reformen zu sehen. Ein TAFTA-Abkommen würde alle bisherigen Dimensionen von bestehenden Freihandelsabkommen übertreffen und einen Freihandelsraum schaffen, der nahezu 50% der globalen Wirtschaftsleistung repräsentiert, bei nur 11,8% der Weltbevölkerung.
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ifo Spezialthema: Finanzmarktkrise

Begrenzte Finanzkrisen treten immer wieder auf. Historische Beispiele sind dabei die Weltschuldenkrise Anfang der 1980er Jahre, die Savings & Loan-Krise Anfang der 1990er Jahre oder die lateinamerikanische Krise der Jahre 1998 bis 2002. Obgleich sie die betroffenen Regionen teils über Jahre schwer belasteten, reichte keine der genannten Krisen in ihrem Ausmaß an die globale Finanzmarktkrise heran, die mit dem Zusammenbruch von Lehmann Brothers, einer der größten Investmentbanken der Welt, im Herbst 2008 ihren Höhepunkt erreichte und die internationalen Finanzmärkte an den Rand des Abgrunds brachte. weiter lesen ifo Spezialthema: Finanzmarktkrise


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