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Die Finanzhilfen für Euroländer und der Haftungsanteil Deutschlands

Im Zuge der Staatsschuldenkrise haben seit dem Jahr 2010 fünf Länder des Euro-Währungsraums internationale Hilfskredite in Anspruch genommen, nämlich Griechen-land, Irland, Portugal, Spanien und Zypern.

Die Hilfszahlungen wurden zur Verfügung gestellt durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) (für das erste und das zweite Hilfspaket für Griechenland, sowie für Irland, Portugal und Zypern), die Euroländer (in Form von bilateralen Krediten im Rahmen des ersten Hilfspakets für Griechenland) sowie durch drei europäische Rettungsschirme. Diese sind der Europäische Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM) als EU-Gemeinschaftsinstrument, die von den Euroländern getragene Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) und schließlich der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) der Euroländer. Der EFSM (er zahlte Hilfsgelder an Irland, Portugal und – vorübergehend – an Griechenland) und die EFSF (sie unterstützte Irland, Portugal und als Teil des zweiten Hilfspakets auch Griechenland) waren nur temporär im Einsatz und wurden vom dauerhaften Rettungsmechanismus ESM abgelöst, der bisher Kredite an Spanien, Zypern und Griechenland (drittes Hilfspaket) vergab.

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