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News Archiv Oktober 2014

  1. Kredithürde sinkt leicht, weiterhin sehr gute Finanzierungsbedingungen für die deutsche Wirtschaft

    teaserImage 31.10.2014: Deutsche Firmen können sich weiterhin sehr gut mit Bankkrediten finanzieren. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist im Oktober auf 17,7 Prozent gefallen, nach 18,4 Prozent im Vormonat. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der Bankenstresstest der EZB sich auf die weitere Entwicklung auswirken wird. Details

  2. Die seelischen Kosten der Wanderung

    teaserImage 31.10.2014: Oliver Falck, Jens Ruhose, beide ifo Institut, und Alfred Lameli, Universität Marburg, ist es erstmals gelungen, die seelischen Kosten eines Umzugs in eine andere kulturelle Umgebung zu quantifizieren. Für ihre Berechnungen verbinden sie historische Dialektdaten aus dem 19. Jahrhundert mit administrativen Sozialversicherungsdaten und errechnen eine Lohnprämie von durchschnittlich mindestens 1% für den Umzug in eine kulturell unbekanntere Umgebung. Die Studie erschien als CESifo Working Paper No. 4992. Details

  3. ifo Geschäftsklimaindex für Ostdeutschland weiter im Sinkflug

    teaserImage 30.10.2014: Das ifo Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft Ostdeutschlands hat sich im Oktober abermals deutlich verschlechtert. Die ostdeutschen Firmen sind mit ihren momentanen Geschäften nicht mehr so zufrieden wie im Vormonat. Zudem hat der Pessimismus über die zukünftige Geschäftsentwicklung erneut zugenommen. Nach dem konjunkturell starken ersten Halbjahr 2014 gerät die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung der ostdeutschen Bundesländer zunehmend unter Druck. Details

  4. Die verschiedenen Arten der Unsicherheit

    teaserImage 30.10.2014: Die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft beeinflusst die konjunkturellen Schwankungen. Steffen Henzel, ifo Institut, und Malte Rengel, Universität Göttingen, zerlegen im CESifo Working Paper No. 4991 die Unsicherheit in eine allgemeine Konjunkturzyklusunsicherheit und eine Öl- und Rohstoffpreisunsicherheit. Beide Arten von Unsicherheit führen zu einem Produktionsrückgang. Allerdings sind die negativen Auswirkungen einer überraschend gestiegenen Öl- und Rohstoffpreisunsicherheit auf die Realwirtschaft deutlich größer. Details

  5. Dienstleister wollen verstärkt einstellen

    teaserImage 29.10.2014: Die deutschen Unternehmen wollen wieder mehr Personal einstellen. Das ifo Beschäftigungsbarometer ist im Oktober auf 107,0 Indexpunkte gestiegen, nach 106,1 im September. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war wie im August der Dienstleistungssektor, welcher im Moment nicht so sehr von den konjunkturellen Sorgen betroffen zu sein scheint. Details

  6. ifo Exportklima verbessert sich

    teaserImage 29.10.2014: Das ifo Exportklima verbesserte sich im September auf 0,35 Indexpunkte, nachdem es sich im Vormonat deutlich verschlechtert hatte. Der Anstieg resultierte aus der starken Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Details

  7. Professor Eugenio J. Miravete zu Gast am ifo Institut

    teaserImage 29.10.2014: Eugenio J. Miravete, Rex G Baker Jr. Professor für Politische Ökonomie, University of Texas at Austin, wird vom 29. Oktober bis 3. November 2014 zu Gast am ifo Institut sein. Seine Forschung umfasst die empirische Industrieökonomik auch mit Blick auf Preisdiskriminierung. Miravete ist Fellow des CESifo Forschungsnetzwerks und Forschungsprofessor im ifo Zentrum für Industrieökonomik und neue Technologien. Details

  8. Internationaler Handel und Entwicklungsökonomik

    teaserImage 28.10.2014: Benedikt Heid analysiert in seiner Dissertation, die als ifo Beiträge zur Wirtschaftsforschung 55 erschienen ist, verschiedene Aspekte des empirischen internationalen Handels und der Entwicklungsökonomik. Er untersucht u.a. die zeitliche und räumliche Ausbreitung der Exportmärkte von Firmen und erweitert strukturelle Gravitationsmodelle um Arbeitslosigkeit in entwickelten Ländern bzw. um informelle Beschäftigung in Entwicklungs- sowie Schwellenländern Lateinamerikas und der Karibik. Details

  9. ifo Geschäftsklimaindex erneut gesunken

    teaserImage 27.10.2014: Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Oktober auf 103,2 Punkte gesunken, von 104,7 im Vormonat. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage erneut weniger gut. Auch der Ausblick auf die kommenden sechs Monate trübte sich weiter ein. Die konjunkturellen Aussichten haben sich nochmals verschlechtert. Details

  10. ifo Konjunkturtest Dienstleistungen: ifo Geschäftsklima Dienstleistungen verbessert sich merklich

    teaserImage 27.10.2014: Das ifo Geschäftsklima für das Dienstleistungsgewerbe Deutschlands ist im Oktober auf 23,8 Saldenpunkte gestiegen, von 19,0 im Vormonat. Die Dienstleister waren deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie erneut optimistischer auf den weiteren Geschäftsverlauf. Es ist geplant, verstärkt neue Mitarbeiter einzustellen. Details

  11. Professor Georg Gebhardt besucht das CES

    teaserImage 27.10.2014: Georg Gebhardt, Professor für Volkswirtschaftslehre und Leiter des Instituts für Wirtschaftswissenschaften, Universität Ulm, ist vom 27. Oktober bis 19. Dezember 2014 als Gast am Center for Economic Studies (CES). Die Forschungsinteressen des angewandten Mikroökonomen umfassen u.a. die Finanz- und Arbeitsmarktökonomik. Details

  12. ifo-Präsident Sinn kritisiert EZB-Stresstest als zu zahm

    teaserImage 26.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat den Banken-Stresstest der Europäischen Zentralbank (EZB) als „zu zahm“ kritisiert. Details

  13. Professor Tim Lohse als Gastforscher am CES

    teaserImage 24.10.2014: Tim Lohse, Professor für angewandte Mikroökonomik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, ist vom 20. bis 31. Oktober 2014 als Gast am Center for Economic Studies (CES). Seine Forschungsinteresse liegt auf dem Gebiet der Steuertheorie unter Berücksichtigung verhaltensökonomischer Aspekte. Details

  14. Public-Private Partnerships

    teaserImage 24.10.2014: Die verschiedenen Aspekte der Public-Private Partnerships diskutieren im CESifo DICE Report 3/2014 Eduardo Engel, University of Chile und Yale University, Ronald Fischer, University of Chile, und Alexander Galetovic, Universidad de los Andes, Antonio Estache, ECARES und Université Libre de Bruxelles, und Stéphane Saussier, Sorbonne Business School, Elisabetta Iossa, University of Tor Vergata, und David Martimort, Paris School of Economics, Aidan R. Vining, Simon Fraser University, und Anthony E. Boardman, University of British Columbia, sowie Holger Mühlenkamp, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer. Details

  15. Hoher Bonus – hohes Risiko

    teaserImage 24.10.2014: Hohe Bonuszahlungen sind eine mögliche Ursache für die in der zurückliegenden Finanzmarktkrise aufgetretenen Bankrisiken. Die wissenschaftliche Diskussion dieses Zusammenhangs beschränkte sich bislang allerdings weitgehend auf die Vorstandsebene der Banken. Welche Auswirkung die Anreizstrukturen der Mitarbeiter auf das Bankrisiko haben, untersuchen Matthias Efing, Harald Hau, beide Universität Genf, Patrick Kampkötter, Universität Köln, und Johannes Steinbrecher, ifo Institut, im CESifo Working Paper No. 4984. Sie zeigen, dass hohe Bonuszahlungen an Bankmitarbeiter im Vorkrisenzeitraum zu exzessiv hohen Risiken im Kapitalmarktgeschäft führten. Details

  16. ifo Schnelldienst 20/2014: Herbstgutachten

    teaserImage 23.10.2014: Am 9. Oktober 2014 stellte die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose in Berlin ihr Gutachten zur Lage der Weltwirtschaft und der deutschen Wirtschaft im Herbst 2014 vor. Sie geht davon aus, dass sich die deutsche Konjunktur abgekühlt hat. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,3% steigen. Das Gutachten ist nun im ifo Schnelldienst 20/2004 erschienen. Details

  17. Die Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft – dynamisch betrachtet

    teaserImage 23.10.2014: Weniger als 1% der in Jahren 1995 bis 1998 neugegründeten Betriebe im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe haben in ihrem zehnten Lebensjahr die Schwelle von 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überschritten. Dies liegt aber nicht an spezifischen Wachstumshemmnissen in Ostdeutschland, sondern an einem allgemein geringen Wachstum von neugegründeten Betrieben. Allerdings weisen die untersuchten Betriebe in Ostdeutschland gegenüber jenen in Westdeutschland eine geringere Überlebenswahrscheinlichkeit auf. Dies ergibt eine aktuelle Auswertung des ifo Instituts, Niederlassung Dresden, anhand des Betriebs-Historik-Panels. Details

  18. ifo Dresden berichtet 05/2014 erschienen

    teaserImage 23.10.2014: Die Ausgabe ifo Dresden berichtet 05/2014 befasst sich u.a. mit regionalen Beschäftigungseffekten des Mindestlohns im Freistaat Sachsen, der Förderung von Wissens- und Technologietransfers, der Kleinteiligkeit der ostdeutschen Wirtschaft, der regionale Wirtschaftsentwicklung in Ostdeutschland und Sachsen bis 2030 und dem Stand der Deutschen Einheit. Details

  19. Der kommende Zinsanstieg in den USA – Fluch oder Segen?

    teaserImage 23.10.2014: Fünf Jahre nach der Finanzkrise stellt der Ausstieg der US Federal Reserve aus ihrer langjährigen Niedrigzinspolitik eine große Herausforderung für die Weltwirtschaft dar. Am 27. Oktober 2014 wird Dr. Felix Hüfner, Deputy Director des Global Macroeconomic Analysis Department beim Institute of International Finance, im Rahmen der Münchner Seminare die Auswirkungen einer Leitzinserhöhung durch die US-amerikanische Notenbank erörtern und auch die Risiken steigender US-Zinsen für Europa diskutieren. Der Vortrag findet um 18:00 Uhr im Ludwig-Erhard-Saal des ifo Instituts statt und wird live im Internet übertragen. Details

  20. CESifo Area Konferenz zur Verhaltensökonomik

    teaserImage 22.10.2014: Am 24. und 25. Oktober 2014 treffen sich führende Verhaltens- und Experimentalökonomen unter der Leitung von Klaus Schmidt, Ludwig-Maximilians-Universität München, und Ernst Fehr, Universität Zürich, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Die Keynote-Vorträge halten John List, University of Chicago, und Antonio Rangel, California Institute of Technology. Im Rahmen der Tagung präsentieren zudem ausgewählte Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten und kandidieren für den CESifo Young Affiliate Award. Die Veranstaltung findet am ifo Institut statt. Details

  21. Wissenschaftlicher Förderpreis des Bildungsökonomischen Ausschusses des Vereins für Socialpolitik

    teaserImage 21.10.2014: Um herausragende bildungsökonomische Forschung zu fördern und ihr öffentliche Sichtbarkeit zu verleihen, vergibt der Bildungsökonomische Ausschuss des Vereins für Socialpolitik erstmals einen mit 2.000 Euro dotierten Preis für die beste Dissertation auf dem Gebiet der Bildungsökonomik. Preisberechtigt sind alle in den Kalenderjahren 2013 und 2014 abgeschlossenen Dissertationen, die sich mit für den deutschsprachigen Raum relevanten bildungsökonomischen Themen befassen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Details

  22. Kohlendioxidemissionen in Europa und endogenes Wachstum

    teaserImage 21.10.2014: Um seinen Kohlendioxidausstoß bis zum Jahr 2100 konstant zu halten, müsste Westeuropa seine Energie- und Emissionsintensität um jährlich 1 Prozent senken. Dies zeigen Anna Ciesielski, ifo Institut, und Richard Tol, University of Sussex, im CESifo Working Paper No. 4971, in dem sie Szenarien für den europäischen Kohlendioxidausstoß erstmals mithilfe eines endogenen Wachstumsmodells berechnen. Details Details

  23. Wie wirkt die Eingemeindung auf das Bevölkerungswachstum?

    teaserImage 20.10.2014: Im Zuge der Gemeindereformen in den 1970er Jahren wurden zahlreiche Umlandgemeinden großer deutscher Städte eingemeindet. Diese Reformen wirkten auch auf das Bevölkerungswachstum, wie Björn Kauder, ifo Institut, im Ifo Working Paper Nr. 188 zeigt. Kleinere eingemeindete Orte weisen ein knapp 50 Prozent höheres Bevölkerungswachstum im Vergleich zu nicht eingemeindeten Gemeinden auf. Für größere Gemeinden gilt dieser Zusammenhang allerdings nicht. Das Papier wurde in der Zeitschrift "Papers in Regional Science" zur Veröffentlichung angenommen. Details

  24. Mindestlohn und Wirtschaftswachstum - Politiker irren

    teaserImage 17.10.2014: In den vergangen Tagen haben führende Politiker geäußert, dass der flächendeckende Mindestlohn gegenwärtig noch gar keine Auswirkung auf Konjunktur und Wachstum haben könne, weil er noch nicht in Kraft sei. „Politiker irren, wenn sie meinen, dass der beschlossene gesetzliche Mindestlohn kein Grund für die gedämpften Konjunktur- und Wachstumsaussichten ist“, sagt dazu Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. „Selbstverständlich bremst der beschlossene Mindestlohn schon jetzt die Konjunktur- und Wachstumsaussichten, weil Unternehmen vorausschauend agieren und das kommende Lohndiktat bereits heute eingepreist haben….“ Details

  25. Dr. David von Below zu Gast am ifo Institut

    teaserImage 17.10.2014: David von Below, Post-Doc an der University of Oxford, wird vom 17. bis 23. Oktober 2014 zu Gast am ifo Institut sein. Seine Forschungsgebiete sind die Umwelt- und Arbeitsmarktökonomik. Details

  26. Münchner Seminare: Buchvorstellung

    teaserImage 17.10.2014: In der Auftaktveranstaltung der Münchner Seminare am 20. Oktober 2014 wird Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts, sein gerade erschienenes Buch „The Euro Trap. On Bursting Bubbles, Budgets, and Beliefs“ vorstellen. Der Vortrag findet um 18:00 Uhr im Ludwig-Erhard-Saal des ifo Instituts statt und wird live im Internet übertragen. Details

  27. CESifo Area Konferenz zur Energie- und Umweltökonomik

    teaserImage 16.10.2014: Am 17. und 18. Oktober 2014 treffen sich führende Umweltökonomen unter der Leitung von Michael Hoel, University of Oslo, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und zu diskutieren. Im Rahmen der Tagung präsentieren zudem ausgewählte Nachwuchswissenschaftler ihre Arbeiten und kandidieren für den CESifo Young Affiliate Award. Die Veranstaltung findet am ifo Institut statt. Details

  28. Dr. Marc Gronwald zu Gast am ifo Institut

    teaserImage 15.10.2014: Marc Gronwald, Seniordozent an der University of Aberdeen, wird vom 15. bis 20. Oktober 2014 zu Gast am ifo Institut sein. Sein Forschungsinteresse liegt u.a. im Bereich der Energie- und Umweltökonomik. Er ist Mitglied (Affiliate) des CESifo Forschungsnetzwerks und Research Associate des ifo Zentrums für Energie, Klima und erschöpfbare Ressourcen. Details

  29. ifo-Präsident gegen Verlagerung der Risiken auf die Steuerzahler

    teaserImage 14.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat die Staatsanleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) gegeißelt. Anlässlich der Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof erklärte er in München: „Die Finanzmärkte sind nur dadurch beruhigt worden, dass die Lasten von den cleveren Zockern hinter ihren Bildschirmen auf die treuglaubenden Steuerzahler verlagert wurden. Das ist zynisch. Und die Investoren können sich dann aus dem Staub machen. Wir werden alle zu Geiseln der Finanzmärkte und der Spekulanten, die der Politik Maßnahmen aufzwingen, die wir alle gar nicht wollen können. Das muss einmal ein Ende haben. Es gibt auch noch normale Staatsbürger, die beruhigt werden müssen.“ Details

  30. Möglichkeiten und Grenzen der Geldpolitik

    teaserImage 14.10.2014: Am 16. Oktober 2014 spricht Franz Josef Benedikt, Präsident der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in Sachsen und Thüringen, über die Möglichkeiten und Grenzen der Geldpolitik bei der Lösung der Krise im Euroraum. Die Veranstaltung findet in der Reihe Dresdner Vorträge zur Wirtschaftspolitik in den Räumen der Niederlassung Dresden statt, Beginn ist um 18:30 Uhr. Details

  31. ifo-Präsident Sinn freut sich über Nobelpreis für Jean Tirole

    teaserImage 13.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat sich sehr erfreut gezeigt über den Wirtschaftsnobelpreis für den Franzosen Jean Tirole. „Er hat den Preis hoch verdient und steht voll in der Tradition des deutschen Ordo- oder Neoliberalismus, der einen starken Staat und einen festen Regulierungsrahmen fordert. ..." Details

  32. Schwarze Null muss bleiben

    teaserImage 13.10.2014: Das ifo Institut ist verwundert über die Aussage, nach der die Gemeinschaftsdiagnose angeblich die Absicht der Bundesregierung, eine schwarze Null beim Budget anzustreben, als "Prestigeobjekt" ablehne. Richtig ist vielmehr, dass die Institute in ihrer Gemeinschaftsdiagnose die Zielsetzung des ausgeglichenen Haushalts ausdrücklich begrüßen und Konjunkturprogramme ablehnen. Die schwarze Null ist ein sehr sinnvolles Prestigeobjekt für Deutschland, das zum Erhalt seiner hohen Bonität nicht verletzt werden sollte. Die Ausgabenspielräume für Investitionen und Abgabenentlastungen, von denen im Gutachten die Rede ist, ergeben sich durch die in diesem und im kommenden Jahr zu erwartenden Budgetüberschüsse. Es ist eine Fehlinterpretation, sie als Aufforderung zum Schuldenmachen zu verstehen. Davon ist an keiner Stelle des Textes die Rede. Details

  33. Finanzierungprobleme auswandernder Studenten

    teaserImage 13.10.2014: Finanziert ein externer Kapitalgeber ein Auslandsstudium, bestehen für die Studenten und deren Eltern Anreize, sich nicht an die vorher getroffenen Absprachen zu halten. Aus diesem Grund sind potentielle Geldgeber bei der Kreditvergabe übervorsichtig. Leidtragende sind Studenten aus kreditbeschränkten Familien, die unterfinanziert bleiben. Zu diesem Ergebnis kommt Romuald Méango, ifo Institut, im Ifo Working Paper Nr. 187 anhand einzigartiger Daten aus Kamerun. Details

  34. Argentinien vor der Zahlungsunfähigkeit: Gibt es einen Ausweg, und welche Lehre ist aus dem Schuldenstreit zu ziehen?

    teaserImage 10.10.2014: Nach den Urteilen von US-Gerichten zugunsten der beiden Hedgefonds Aurelius und NML Capital, die das Land auf volle Entschädigung ihrer Anleihen verklagt haben, steht Argentinien erneut vor einer möglichen Insolvenz. Im ifo Schnelldienst 19/2014 diskutieren dazu Christian Tietje, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Hanno Beck, Hochschule Pforzheim, und Michael Bloss, Europäisches Institut für Financial Engineering und Derivateforschung (EIFD) und Hochschule für Wirtschaft und Umwelt, Nürtingen-Geislingen. Details

  35. In eigener Sache: Warnung vor Betrügern

    teaserImage 10.10.2014: Das ifo Institut warnt vor betrügerischen Telefonbefragungen, die unter missbräuchlicher Verwendung des Namens des ifo Instituts durchgeführt werden. Das ifo Institut ist auf Unternehmensbefragungen spezialisiert und führt keine Telefonumfragen bei Privatpersonen durch. Telefonumfragen, die im Namen des ifo Instituts bei Privatpersonen durchgeführt werden, dienen stets unlauteren Zwecken. Details

  36. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2014: Deutsche Wirtschaft stagniert – Jetzt Wachstumskräfte stärken

    teaserImage 09.10.2014: Die deutsche Konjunktur hat sich abgekühlt. Das Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent steigen. Das 68-Prozent-Prognoseintervall reicht dabei von 1,1 bis 1,5 Prozent. Vor allem die schwächere Weltkonjunktur und eine verhaltene Investitionstätigkeit im Inland dämpfen die wirtschaftliche Entwicklung. Im kommenden Jahr dürfte die Produktion um 1,2 Prozent ausgeweitet werden. Dabei spielt aber auch eine Rolle, dass das kommende Jahr mehr Arbeitstage hat; kalenderbereinigt liegt die Expansionsrate nur bei 1,0 Prozent. Wichtigste Aufgabe der Wirtschaftspolitik ist es in diesem Umfeld, jetzt die Wachstumskräfte zu stärken und günstige Rahmenbedingungen für die Investitionstätigkeit zu setzen. Ein gewisser Spielraum für eine gestaltende Finanzpolitik steht hierfür zur Verfügung. Details

  37. ifo Institut für Schuldentilgung und gegen Steuererhöhungen

    teaserImage 07.10.2014: Das ifo Institut hat die Vorstellungen der Heinrich-Böll-Stiftung zur Schuldentilgung des deutschen Staates begrüßt. Gleichzeitig lehnt es aber die vorgeschlagenen Erhöhungen des Spitzensteuersatzes bei der Einkommensteuer, der Kapitalertragssteuern und der Erbschaftsteuer ab. „Das Bekenntnis der Stiftung zum Einhalten der Schuldenbremse ist beruhigend, der Schuldentilgungsplan richtungweisend und ambitioniert, und der Wunsch nach höheren öffentlichen Investitionen ebenso richtig und zu unterstützen. Um dies zu finanzieren, sind Steuererhöhungen jedoch der falsche Weg“, sagte Niklas Potrafke, der Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie. Details

  38. Der Matthäus-Effekt in der Ökonomie

    teaserImage 07.10.2014: Von einem Matthäus-Effekt wird gesprochen, wenn ein Teil des gegenwärtigen Erfolgs auf vergangene Erfolge zurückzuführen ist. Auf die Wissenschaft übertragen, bedeutet dies, dass berühmte Forscher auch deshalb zitiert werden, weil sie berühmt sind. Ob Ökonomen von diesem Effekt profitieren, untersuchen Daniel Birkmaier, Universität München, und Klaus Wohlrabe, ifo Institut, im CESifo Working Paper Nr. 4966. Für 276 von 633 Ökonomen können sie einen solchen Effekt feststellen. Details

  39. Wachstumsaussichten bleiben verhalten

    teaserImage 06.10.2014: Im dritten Quartal 2014 dürfte die gesamtwirtschaftliche Aktivität im Euroraum nur moderat zugelegt haben, da die geopolitischen Unwägbarkeiten das Vertrauen der Wirtschaftsakteure weiterhin belasteten. Diese werden wohl auch im vierten Quartal anhalten und das Expansionstempo sollte kaum anziehen. Entsprechend fällt die prognostizierte Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das dritte und vierte Quartal 2014 mit jeweils +0,2% relativ niedrig aus. Details

  40. Professor Zeno Enders besucht das CES

    teaserImage 06.10.2014: Zeno Enders, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Heidelberg, ist vom 6. bis 18. Oktober 2014 als Gast am Center for Economic Studies (CES). Seine Forschungsinteressen umfassen die Gebiete Geldpolitik, Internationale Makroökonomik und Finanzwirtschaft. Details

  41. ifo-GfK-Konsumreport September 2014

    teaserImage 03.10.2014: In der September-Ausgabe des ifo-GfK-Konsumreports befasst sich Gülsüm Orhan, ifo Institut, im ifo Schwerpunktthema mit dem Einzelhandel: Die Aufwärtsentwicklung der beiden vorangegangenen Jahre setzte sich im Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen) im ersten Halbjahr 2014 fort. Der katalog- und internetbasierter Versandhandel verzeichnet erneut ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum. Die monatlich erscheinende, deutschsprachige Zeitschrift ist eine Gemeinschaftspublikation des ifo Instituts und der GfK Marktforschung, Nürnberg, in der die neuesten Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie und des ifo Konjunkturtests veröffentlicht und kommentiert werden. Details

  42. ifo-Präsident Hans-Werner Sinn kritisiert EZB-Entscheidung

    teaserImage 02.10.2014: ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat den Kauf von Kreditverbriefungen durch die Europäische Zentralbank (EZB) scharf kritisiert. „Die EZB wird damit vollends zu einer Bail-out-Behörde und einer Bad Bank Europas“, sagte er in München. „Die EZB will offenbar auch Schrott kaufen und erhöht auf diese Weise die Belastung für die Steuerzahler, wenn es Ausfälle gibt, denn sie müssen für die reduzierten Gewinnausschüttungen der EZB aufkommen. Diese Käufe sind nicht gedeckt durch das Mandat der EZB, denn es handelt sich dabei um eine fiskalische und keine geldpolitische Maßnahme, zur Unterstützung der Finanzsysteme nahezu bankrotter Länder…..“ Details

  43. Oliver Falck übernimmt die Leitung des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien

    teaserImage 02.10.2014: Zum 1. Oktober übernahm Prof. Oliver Falck die Leitung des ifo Zentrums für Industrieökonomik und neue Technologien. Er folgt auf Prof. Tobias Kretschmer, der Ende Juni das Institut verlassen hat und sich seither wieder ausschließlich seiner Tätigkeit an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München widmet. Falck ist seit 2007 Wissenschaftler des ifo Instituts und war bisher im ifo Zentrum für Bildungs- und Innovationsökonomik tätig, zuletzt als stellvertretender Leiter. Seit Oktober 2011 vertritt er auch die ifo Professur für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Empirische Innovationsökonomik, an der LMU. Daneben ist er seit April 2012 Programmdirektor der CESifo GmbH. Details

  44. ifo Konjunkturperspektiven September 2014 erschienen

    teaserImage 02.10.2014: Der Geschäftsklimaindikator ist im September in allen Bereichen – Verarbeitendes Gewerbe, Bauhauptgewerbe, Großhandel, Einzelhandel und Dienstleistungsgewerbe – gesunken. Details

  45. ifo Exportklima verschlechtert sich deutlich

    teaserImage 01.10.2014: Das ifo Exportklima verschlechterte sich im August auf 0,11 Indexpunkte, im Juli lag der Index noch bei 0,34. Der starke Rückgang ergab sich durch die Verschlechterung des Unternehmens- und Verbrauchervertrauens im Ausland. Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit verbesserte sich und dämpfte somit den Rückgang des Exportklimas. Details

  46. Professorin Elisabeth Gugl zu Gast am ifo Institut

    teaserImage 01.10.2014: Elisabeth Gugl, Assistant Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Victoria, wird vom 1. bis 31. Oktober 2014 zu Gast am ifo Institut sein. Ihr Forschungsinteresse liegt im Bereich der Familienökonomik. Details

Ansprechpartner

Annette Marquardt

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Telefon: +49(0)89/9224-1604
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