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ifo Exporterwartungen - ifo Konjunkturtest im Februar 2015

Industrie blickt immer optimistischer auf Exporte

Die deutsche Industrie freut sich über weitere Impulse aus dem Ausland. Die ifo Exporterwartungen sind im Februar auf 11,9 Saldenpunkte gestiegen, nach 9,5 im Januar. Die deutschen Exporteure profitieren weiterhin vom niedrigen Eurokurs.

Wesentlicher Treiber der Entwicklung war der Fahrzeugbau. Die deutschen Automobilhersteller rechnen mit einem deutlichen Anziehen des Geschäfts. Hier scheint der gesunkene Ölpreis langsam zum Tragen zu kommen. Weiterhin gute Exportchancen rechnen sich auch die Unternehmen in der Chemischen Industrie, in der Metallerzeugung und -bearbeitung und in der Elektrotechnik aus. Einen Dämpfer gab es jedoch im Maschinenbau. Der Jahreshöchststand vom Januar konnte nicht gehalten werden. Die Exporterwartungen liegen aber weiterhin über ihrem langfristigen Durchschnitt.

Hans-Werner Sinn
Präsident des ifo Instituts

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ifo Exporterwartungen Verarbeitendes Gewerbe (Saldenwerte, saisonbereinigt)
  02/14 03/14 04/14 05/14 06/14 07/14 08/14 09/14 10/14 11/14 12/14 01/15 02/15
Index 12,0 12,3 12,6 12,8 10,5 7,7 6,3 2,8 5,8 6,2 7,6 9,5 11,9
Quelle: ifo Konjunkturtest

 

Legende

Die ifo Exporterwartungen basieren auf ca. 2.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen werden gebeten ihre Exporterwartungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Erwartungen für die nächsten drei Monate als "zunehmen", "gleich bleiben" oder "abnehmen" kennzeichnen. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen".

Contact

Dr. Klaus Wohlrabe

ifo Institut
ifo Zentrum für Konjunkturforschung und Befragungen
Telefon: +49(0)89/9224-1229
Fax: +49(0)89/9224-1463
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