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ifo Exporterwartungen - ifo Konjunkturtest im Januar 2015

Exportaussichten für die Industrie weiter im Aufwind

Die deutsche Industrie rechnet mit wachsenden Exporten. Die ifo Exporterwartungen sind im Januar zum vierten Mal hintereinander gestiegen, und zwar auf 9,5 Saldenpunkte nach 7,7 im Dezember. Der ohnehin sehr starke Export profitiert zusätzlich von dem erheblich gesunkenen Eurokurs.

Die Exportchancen verbesserten sich in nahezu allen wichtigen Branchen der deutschen Industrie. Besonders deutlich gestiegen sind die Exporterwartungen im Maschinenbau, der Elektroindustrie und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten. Auch die Automobilhersteller zeigen wieder leichten Optimismus mit Blick auf die Auslandsgeschäfte. Hier spielt neben dem sinkenden Eurokurs auch der fallende Ölpreis eine entscheidende Rolle. Einen Dämpfer bei den Exporterwartungen erhielten die Firmen der Metallerzeugung und -bearbeitung. Das hohe Niveau der vergangenen drei Monate konnte nicht gehalten werden.

Hans-Werner Sinn
Präsident des ifo Instituts

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ifo Exporterwartungen Verarbeitendes Gewerbe (Saldenwerte, saisonbereinigt)
  01/14 02/14 03/14 04/14 05/14 06/14 07/14 08/14 09/14 10/14 11/14 12/14 01/15
Index 15,5 12,1 12,4 12,6 12,9 10,6 7,6 6,0 2,7 5,9 6,2 7,7 9,5
Quelle: ifo Konjunkturtest

 

Legende

Die ifo Exporterwartungen basieren auf ca. 2.700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen werden gebeten ihre Exporterwartungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Erwartungen für die nächsten drei Monate als "zunehmen", "gleich bleiben" oder "abnehmen" kennzeichnen. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen".

Contact

Dr. Klaus Wohlrabe

ifo Institut
ifo Zentrum für Konjunkturforschung und Befragungen
Telefon: +49(0)89/9224-1229
Fax: +49(0)89/9224-1463
E-Mail: wohlrabe @ ifo.de
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