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Euro-zone Eocnomic Outlook Oktober 2008

Ausgeprägte konjunkturelle Schwächephase

Das reale Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone ging in Q2 zurück, nachdem es in Q1 noch kräftig zulegte.

Die Abkühlung der Konjunktur wird sich in den folgenden Quartalen fortsetzen. Das reale BIP wird in Q3 2008 um 0,1% fallen, in Q4 2008 stagnieren und in Q1 2009 verhalten um 0,1% steigen. Die Industrieproduktion wird im Einklang mit den Ergebnissen der Unternehmensbefragungen, die sich in den vergangenen Monaten stetig verschlechtert haben, sinken. Der Konsum der privaten Haushalte wird nur verhalten steigen. Die Zunahme der real verfügbaren Einkommen dürfte mäßig bleiben; zudem haben sich die Ergebnisse der Umfragen zum Verbrauchervertrauen zuletzt weiter verschlechtert. Die Investitionen werden infolge der schwachen konjunkturellen Dynamik und verschärfter Kreditkonditionen rückläufig sein. Die Inflationsrate wird unter der Annahme, dass sich der Ölpreis im Prognosezeitraum bei USD 90 pro Barrel stabilisiert und der Wechselkurs um USD 1,40 je Euro schwankt, Ende Q4 2008 auf 2,7% und Ende Q1 2009 auf 2,3% fallen.

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Dr. Atanas Hristov

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