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Euro-zone Eocnomic Outlook Juli 2005

Wachstum bleibt mäßig

Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im ersten Quartal 2005 deutlich gestiegen ist, wird die Zunahme im zweiten Quartal mit 0,2%, im dritten Quartal mit 0,3% und im vierten Quartal mit 0,4% moderater ausfallen.

Die Industrieproduktion wird im zweiten Quartal stagnieren, bevor sie im dritten Quartal mit 0,2% und im vieren Quartal mit 0,3% aufgrund einer verhaltenen Zunahme der Binnennachfrage und der Exporte leicht anzieht. Die Konjunkturindikatoren für Deutschland, Frankreich und Italien haben sich jüngst, nachdem sie zuletzt kontinuierlich gefallen sind, leicht verbessert. Der private Konsum wird mit 0,2% im zweiten Quartal, 0,3% im dritten Quartal und 0,3% im vierten Quartal nur mäßig zulegen. Das Konsumklima wird weiterhin durch die hohe Arbeitslosigkeit und die hohen Ölpreise gedämpft. Die Inflationsrate wird infolge der Abwertung des USD/Euro- Wechselkurses und des hohen Niveaus der Ölpreise, die bis zum Ende des Jahres zwischen USD 52 und USD 55 pro Barrel schwanken sollten, bei 2,0% in den kommenden Quartalen liegen.

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Dr. Atanas Hristov

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