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Prognosen

Viermal im Jahr erstellt das ifo Institut eine Vorschau auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, des Arbeitsmarkts, der Preise und der staatlichen Einnahmen und Ausgaben in Deutschland und der Europäischen Union. Jeweils zur Jahresmitte und zum Jahresende veröffentlicht das ifo Institut eigene Konjunkturprognosen. Im Frühjahr und Herbst beteiligt es sich an der Gemeinschaftsdiagnose der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute. Der "Euro-zone Economic Outlook" ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt zwischen dem ifo Institut, dem INSEE in Paris und dem Istat in Rom zur gemeinsamen Schätzung (für das abgelaufene Quartal) und Prognose (für das laufende und das darauffolgende Quartal) des realen Bruttoinlandsprodukts, des Konsums, der Industrieproduktion und der Inflationsrate in der Eurozone (vierteljährlich). Der "Report on the European Economy" der EEAG (European Economic Advisory Group at CESifo) enthält eine Konjunkturprognose für die europäische Wirtschaft (jährlich, in englischer Sprache).

Internetveröffentlichung der ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland: 28. Juni 2016 um 11:00 Uhr

Am 28. Juni 2016 um 11:00 Uhr wird die ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen im Rahmen eines Pressegesprächs in Dresden vorgestellt und zu diesem Zeitpunkt auf der Website zur Verfügung gestellt. weiter lesen Internetveröffentlichung der ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland: 28. Juni 2016 um 11:00 Uhr

Letzte Veröffentlichungen

  1. ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen 2016/2017 (28.06.2016)

    Ostdeutsche Wirtschaft wächst stabil

    28.06.2016: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Ostdeutschlands (mit Berlin) dürfte im Jahr 2016 um 1,7 Prozent und im Jahr 2017 um 1,3 Prozent wachsen. Im Freistaat Sachsen dürfte die reale Wirtschaftsleistung mit 1,8 Prozent in diesem und 1,5 Prozent im kommenden Jahr 2017 geringfügig kräftiger expandieren. Gestützt wird die Konjunktur weiterhin von der kräftigen Binnennachfrage, insbesondere dem Privaten Konsum. Weitere positive Impulse kommen von der Flüchtlingsmigration sowie der im laufenden Jahr steigenden Nachfrage aus der Industrie in Deutschland. Bei alledem dürfte sich der Beschäftigungsaufbau auf dem ostdeutschen und dem sächsischen Arbeitsmarkt fortsetzen. Details

  2. ifo Konjunkturprognose 16. Juni 2016

    ifo Konjunkturprognose 2016/2017: Aufschwung in Deutschland geht in die zweite Halbzeit

    16.06.2016: Der robuste Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2014 befindet, wird sich fortsetzen. Das ifo Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,8% im laufenden Jahr. Im Jahr 2017 beläuft sich der Anstieg voraussichtlich auf 1,6%. Damit wird sich die Produktionslücke weiter verringern und im nächsten Jahr wohl nahezu geschlossen sein. Details

  3. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2016

    Aufschwung bleibt moderat – Wirtschaftspolitik wenig wachstumsorientiert

    14.04.2016: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,6 Prozent und im kommenden Jahr um 1,5 Prozent zulegen. Getragen wird der Aufschwung vom privaten Konsum, der vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, den spürbaren Steigerungen der Lohn- und Transfereinkommen und den Kaufkraftgewinnen infolge der gesunkenen Energiepreise profitiert. Zudem ist die Finanzpolitik, auch wegen der zunehmenden Aufwendungen zur Bewältigung der Flüchtlingsmigration, expansiv ausgerichtet. Während die Bauinvestitionen ebenfalls merklich ausgeweitet werden, bleibt die Investitionstätigkeit der Unternehmen verhalten. Aufgrund der nur allmählichen weltwirtschaftlichen Erholung und der starken Binnennachfrage ist vom Außenhandel kein positiver konjunktureller Impuls zu erwarten. Die öffentlichen Haushalte dürften im Prognosezeitraum deutliche Überschüsse erzielen. Würden diese Handlungsspielräume wie bereits in den vergangenen Jahren wenig wachstumsorientiert genutzt, wäre das nicht nachhaltig. Details

  4. Eurozone Economic Outlook April 2016

    Konsum stützt die konjunkturelle Erholung

    12.04.2016: In einem schwachen internationalen Umfeld wird sich die Wirtschaftsleistung im Euroraum weiterhin in einem moderaten Tempo ausweiten. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte in den ersten drei Quartalen des Jahres um jeweils 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zunehmen. Treiber der Entwicklung ist eine dynamische Inlandsnachfrage. Der Konsum der privaten Haushalte dürfte sich um jeweils 0,5 Prozent erhöhen und wird angeregt durch die zunehmende Beschäftigung und die niedrigen Ölpreise. In Deutschland dürfte der Zustrom von Flüchtlingen die Staatsausgaben und die Sozialtransfers erhöhen. Details

  5. Eurozone Economic Outlook Januar 2016

    Verhaltener Aufschwung setzt sich fort

    12.01.2016: Der verhaltene Aufschwung, in dem sich die Wirtschaft im Euroraum seit einiger Zeit befindet, wird sich fortsetzen. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte im vergangenen Jahr durchschnittlich um 1,5 Prozent gestiegen sein. Im laufenden und im kommenden Vierteljahr 2016 wird die Wirtschaftsleistung um jeweils 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal zunehmen. Die Konsumnachfrage der privaten Haushalte ist der Haupttreiber dieser Entwicklung, die von einem neuerlichen Rückgang der Ölpreise und höheren Einkommen profitiert. Außerdem dürften die Staatsausgaben stärker zunehmen, vor allem in Deutschland infolge der Flüchtlingsmigration. Details


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