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Prognosen

Viermal im Jahr erstellt das ifo Institut eine Vorschau auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, des Arbeitsmarkts, der Preise und der staatlichen Einnahmen und Ausgaben in Deutschland und der Europäischen Union. Jeweils zur Jahresmitte und zum Jahresende veröffentlicht das ifo Institut eigene Konjunkturprognosen. Im Frühjahr und Herbst beteiligt es sich an der Gemeinschaftsdiagnose der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute. Der "Euro-zone Economic Outlook" ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt zwischen dem ifo Institut, dem INSEE in Paris und dem Istat in Rom zur gemeinsamen Schätzung (für das abgelaufene Quartal) und Prognose (für das laufende und das darauffolgende Quartal) des realen Bruttoinlandsprodukts, des Konsums, der Industrieproduktion und der Inflationsrate in der Eurozone (vierteljährlich). Der "Report on the European Economy" der EEAG (European Economic Advisory Group at CESifo) enthält eine Konjunkturprognose für die europäische Wirtschaft (jährlich, in englischer Sprache).

Letzte Veröffentlichungen

  1. Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2016

    Aufschwung bleibt moderat – Wirtschaftspolitik wenig wachstumsorientiert

    14.04.2016: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,6 Prozent und im kommenden Jahr um 1,5 Prozent zulegen. Getragen wird der Aufschwung vom privaten Konsum, der vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, den spürbaren Steigerungen der Lohn- und Transfereinkommen und den Kaufkraftgewinnen infolge der gesunkenen Energiepreise profitiert. Zudem ist die Finanzpolitik, auch wegen der zunehmenden Aufwendungen zur Bewältigung der Flüchtlingsmigration, expansiv ausgerichtet. Während die Bauinvestitionen ebenfalls merklich ausgeweitet werden, bleibt die Investitionstätigkeit der Unternehmen verhalten. Aufgrund der nur allmählichen weltwirtschaftlichen Erholung und der starken Binnennachfrage ist vom Außenhandel kein positiver konjunktureller Impuls zu erwarten. Die öffentlichen Haushalte dürften im Prognosezeitraum deutliche Überschüsse erzielen. Würden diese Handlungsspielräume wie bereits in den vergangenen Jahren wenig wachstumsorientiert genutzt, wäre das nicht nachhaltig. Details


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