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Prognosen

Viermal im Jahr erstellt das ifo Institut eine Vorschau auf die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, des Arbeitsmarkts, der Preise und der staatlichen Einnahmen und Ausgaben in Deutschland und der Europäischen Union. Jeweils zur Jahresmitte und zum Jahresende veröffentlicht das ifo Institut eigene Konjunkturprognosen. Im Frühjahr und Herbst beteiligt es sich an der Gemeinschaftsdiagnose der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute. Der "Euro-zone Economic Outlook" ist ein europäisches Gemeinschaftsprojekt zwischen dem ifo Institut, dem INSEE in Paris und dem Istat in Rom zur gemeinsamen Schätzung (für das abgelaufene Quartal) und Prognose (für das laufende und das darauffolgende Quartal) des realen Bruttoinlandsprodukts, des Konsums, der Industrieproduktion und der Inflationsrate in der Eurozone (vierteljährlich). Der "Report on the European Economy" der EEAG (European Economic Advisory Group at CESifo) enthält eine Konjunkturprognose für die europäische Wirtschaft (jährlich, in englischer Sprache).

Nächste Veröffentlichung der ifo Konjunkturprognose: 16.12.2016 um 09:30 Uhr

Am 16. Dezember 2016 um 09:30 Uhr MEZ wird die ifo Konjunkturprognose im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt und zu diesem Zeitpunkt auf der Website zur Verfügung gestellt. weiter lesen Nächste Veröffentlichung der ifo Konjunkturprognose: 16.12.2016 um 09:30 Uhr

Internetveröffentlichung der ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland: 21 Dezember 2016 um 11:00 Uhr

Am 21 Dezember 2016 um 11:00 Uhr wird die ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen im Rahmen eines Pressegesprächs in Dresden vorgestellt und zu diesem Zeitpunkt auf der Website zur Verfügung gestellt. weiter lesen Internetveröffentlichung der ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland: 21 Dezember 2016 um 11:00 Uhr

Letzte Veröffentlichungen

  1. Eurozone Economic Outlook Oktober 2016

    Moderate Erholung gewinnt leicht an Fahrt

    11.10.2016: Die Konjunktur im Euroraum hat im zweiten Quartal 2016 etwas an Schwung verloren (+0,3%). Besonders schwach entwickelten sich dabei der private Konsum und - nicht zuletzt witterungsbedingt - die gesamtwirtschaftlichen Investitionen. Im Prognosezeitraum dürfte das Bruttoinlandsprodukt, nach einem ebenfalls verhaltenen Anstieg von 0,3% in Q3 2016 in den Folgequartalen leicht beschleunigt expandieren (je +0,4% in Q4 2016 und Q1 2017). Details

  2. Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2016

    Deutsche Wirtschaft gut ausgelastet – Wirtschaftspolitik neu ausrichten

    29.09.2016: Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem moderaten Aufschwung. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im kommenden Jahr um 1,4 Prozent zulegen. Im Jahr 2018 dürfte die Expansionsrate bei 1,6 Prozent liegen. Die gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten sind damit im Prognosezeitraum etwas stärker ausgelastet als im langjährigen Mittel. Dennoch sind es derzeit weniger die Unternehmensinvestitionen, die den Aufschwung tragen: Von der Weltkonjunktur gehen nur geringe stimulierende Effekte aus, so dass die Exporte nur moderat steigen; zudem dürften sich in den außerordentlich niedrigen Kapitalmarktzinsen nicht nur die derzeitige Geldpolitik, sondern auch niedrige Wachstumserwartungen widerspiegeln. All dies hemmt die Ausrüstungsinvestitionen. So ist es weiterhin in erster Linie der Konsum, der den Aufschwung trägt. Der private Verbrauch profitiert dabei insbesondere vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau, beim öffentlichen Konsum machen sich weiterhin die hohen Aufwendungen zur Unterbringung und Integration von Flüchtlingen bemerkbar. Der Wohnungsbau wird durch die niedrigen Zinsen angeregt. Details

  3. Eurozone Economic Outlook Juli 2016

    Aufschwung setzt sich trotz politischer Risiken fort

    12.07.2016: Die Unsicherheit über die Wachstumsaussichten ist nach dem britischen Referendum deutlich angestiegen. Während der kurzfristige negative Einfluss begrenzt sein dürfte, werden die mittelfristigen Folgen stark von den künftig zu treffenden Vereinbarungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU abhängen. Unter diesen Rahmenbedingungen wird das reale Bruttoinlandsprodukt im Euroraum im zweiten Quartal 2016 um 0,3% steigen, im dritten Quartal auf 0,4% beschleunigen und im vierten Quartal wieder auf 0,3% zurückfallen. Insgesamt dürfte die Wachstumsrate im Jahre 2016 bei 1,6 Prozent liegen. Details

  4. ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen 2016/2017 (28.06.2016)

    Ostdeutsche Wirtschaft wächst stabil

    28.06.2016: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Ostdeutschlands (mit Berlin) dürfte im Jahr 2016 um 1,7 Prozent und im Jahr 2017 um 1,3 Prozent wachsen. Im Freistaat Sachsen dürfte die reale Wirtschaftsleistung mit 1,8 Prozent in diesem und 1,5 Prozent im kommenden Jahr 2017 geringfügig kräftiger expandieren. Gestützt wird die Konjunktur weiterhin von der kräftigen Binnennachfrage, insbesondere dem Privaten Konsum. Weitere positive Impulse kommen von der Flüchtlingsmigration sowie der im laufenden Jahr steigenden Nachfrage aus der Industrie in Deutschland. Bei alledem dürfte sich der Beschäftigungsaufbau auf dem ostdeutschen und dem sächsischen Arbeitsmarkt fortsetzen. Details

  5. ifo Konjunkturprognose 16. Juni 2016

    ifo Konjunkturprognose 2016/2017: Aufschwung in Deutschland geht in die zweite Halbzeit

    16.06.2016: Der robuste Aufschwung, in dem sich die deutsche Wirtschaft seit dem Jahr 2014 befindet, wird sich fortsetzen. Das ifo Institut rechnet mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,8% im laufenden Jahr. Im Jahr 2017 beläuft sich der Anstieg voraussichtlich auf 1,6%. Damit wird sich die Produktionslücke weiter verringern und im nächsten Jahr wohl nahezu geschlossen sein. Details


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