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ifo Institut

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn

Präsident, ifo Institut

Hans-Werner Sinn

ifo Institut
Vorstand
Poschingerstraße 5
81679 München

Telefon: +49(0)89/9224-1279
Fax: +49(0)89/9224-1901
E-Mail: sinn@ifo.de
Website: http://www.cesifo-group.de/de/Hans-Werner-Sinn

Ludwig-Maximilians-Universität München
Lehrstuhl für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft/
Center for Economic Studies (CES)
Schackstraße 4
80539 München

Telefon: +49(0)89/2180-2747
Fax: +49(0)89/397303

Ad personam

Hans-Werner Sinn (* 7. März 1948) ist Präsident des ifo Instituts, Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor des Center for Economic Studies (CES) und Geschäftsführer der CESifo GmbH. Der breiten Öffentlichkeit wurde Sinn durch seine wirtschaftspolitischen Sachbücher Kaltstart, Ist Deutschland noch zu retten?, Die Basarökonomie, Das grüne Paradoxon, Kasino-Kapitalismus und Die Target-Falle bekannt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Steuern, Umwelt, Wachstum und erschöpfbare Ressourcen, Risikotheorie, Klima und Energie, Banken, Demographie und Sozialversicherung, Makro, Systemwettbewerb.

Sinn promovierte 1978 an der Universität Mannheim und habilitierte sich ebenfalls dort im Jahr 1983. Beide Arbeiten wurden jeweils mit dem ersten Preis der Universität Mannheim prämiert. Die Universität Magdeburg, die Universität Helsinki und die HHL Leipzig Graduate School of Management verliehen ihm jeweils die Ehrendoktorwürde. Zudem ist er Honorarprofessor der Universität Wien.

Sinn wurde vielfach durch Preise geehrt. So erhielt er den Europapreis der Universität Maastricht (2008), den Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (2008), den Gustav-Stolper-Preis des Vereins für Socialpolitik (2008), die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft (2012) und den Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik der Ludwig-Erhard-Stiftung. Er ist zudem Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Seit 1984 ist Sinn Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Zuvor war er zwei Jahre Professor an der University of Western Ontario (Kanada). Gastprofessuren nahm er an der London School of Economics, den Universitäten Bergen, Stanford, Princeton und Jerusalem wahr. Als bislang einziger Deutscher hielt er die Yrjö Jahnsson Lectures in Helsinki und die Tinbergen Lectures in Amsterdam. Seit 1988 ist Sinn Fellow des National Bureau of Economic Research, Cambridge (USA).Von 1997 bis 2000 war Sinn Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik, des Verbandes der deutschsprachigen Ökonomen, und von 2006 bis 2009 Präsident des International Institute of Public Finance, des Weltverbandes der Finanzwissenschaftler.

Seit 1989 ist er Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium. Zudem ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Leopoldina (Deutsche Akademie der Naturforscher) und der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Er ist ferner korrespondierendes Mitglied der Nordrheinwestfälischen Akademie der Wissenschaften und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Forschungsgebiete

Sinns Forschungsschwerpunkte umfassen die Themen Steuern, Regulierung, Arbeitsmarkt, Umwelt, Wachstum und erschöpfbare Ressourcen, Außenhandel, Banken, Versicherung und Risiko, Klima und Energie, Demographie und Sozialversicherung, Makroökonomik, Systemwettbewerb und Systemtransformation. Seine Forschungsergebnisse wurden u.a. im American Economic Review, Journal of Public Economics und Quarterly Journal of Economics veröffentlicht. Weiter

Forschungsleistung

Sinn gehört zu den forschungsstärksten deutschsprachigen Ökonomen. 2007 belegte er nach einer Zitations-Studie von Ursprung und Zimmer Platz 2 (alle Publikationen mit anteiligen Gewichten je nach Zahl der Autoren) und lag direkt hinter Nobelpreisträger Reinhard Selten. In der Rangliste der in Deutschland tätigen forschungsstärksten Ökonomen, die in der Forschungsdatenbank RePEc erfasst sind, und die im Wesentlichen auf Zitierungen durch andere Wissenschaftler basiert, lag Sinn im Frühjahr 2012 auf dem ersten Platz. Im Handelsblatt-VWL-Ranking 2013 Lebenswerk-Ranking, das nur den Output in Zeitschriften, nicht aber die Zitierungen und nicht die Bücher erfasst, belegt Sinn den 8. Platz.

Öffentlicher Einfluss

Für die britische Zeitung The Independent gehört Sinn wegen seiner Forschungen zum europäischen Zahlungssystem zu den zehn wichtigsten Menschen, die 2011 die Welt verändert haben. In der Liste „Die wichtigsten Wirtschaftswissenschaftler“ der WirtschaftsWoche belegt er den 1. Platz. Er war als einziger Deutscher in der Bloomberg-Liste der fünfzig weltweit wichtigsten Persönlichkeiten der Wirtschaft des Jahres 2012 aufgeführt. Nach einer Erhebung der Zeitschrift Cicero ("Die Liste der 500", Januar 2013, S. 20), die im Januar 2013 die 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen auflistete, lag Sinn auf Platz 14. Nach einer 2013 veröffentlichten Umfrage der FAZ unter Bundestags-Abgeordneten und Mitarbeitern von Bundesministerien belegte Sinn den ersten Platz bei den Antworten auf die Frage „Den Rat oder die Publikationen welcher Ökonomen schätzen Sie am meisten für Ihre Arbeit?“.