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ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Image ifo Institut  –  Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V.

Information und Forschung: Dafür steht das ifo Institut seit seiner Gründung im Januar 1949. Es hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins und ist als gemeinnützig anerkannt. Das ifo Institut ist eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa und zugleich das in den deutschen Medien am häufigsten zitierte. Es ist durch einen Kooperationsvertrag eng mit der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) verbunden und hat seit 2002 den Status eines "Instituts an der Universität München". In der CESifo-Gruppe kooperiert das ifo Institut sehr eng mit dem Center for Economic Studies (CES) und der CESifo GmbH. CESifo ist auch die Marke, unter der die internationalen Aktivitäten der gesamten Gruppe gebündelt werden.

Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft
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Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft

Das ifo Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und wird von Bund und Ländern im Rahmen der gemeinschaftlichen Forschungsförderung nach Artikel 91b GG als Forschungseinrichtung institutionell gefördert. 

Mission

Das ifo Institut ist ein europäischer Think Tank, der eine Brücke zwischen akademischer Forschung und praktischer Politik bildet. Es konzentriert sich auf die angewandte, politikorientierte Wirtschaftsforschung mit dem Ziel, mehr Stabilität, Prosperität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa und der Welt zu erreichen. Die Forschung des ifo Instituts befasst sich mehr und mehr mit europäischen und globalen Fragestellungen. Sie strebt höchste wissenschaftliche Standards an und will Beiträge zur Politikberatung und politischen Debatte leisten. Sie ist eng verknüpft mit Serviceleistungen für die Wissenschaft und die breite Öffentlichkeit.

Das ifo Institut ist unabhängig und stellt seine Leistungen den gesellschaftlichen Gruppierungen ohne Rücksicht auf deren politische Ausrichtung zur Verfügung.

Aufgaben

In der Mission ist festgelegt, dass sich die Tätigkeiten des ifo Instituts in drei Kernaufgaben gliedern:

Angewandte Wirtschaftsforschung

Das ifo Institut agiert als Mittler zwischen der universitären Forschung und der Öffentlichkeit einschließlich ihrer Medien, indem es auf der Grundlage der erhobenen Wirtschaftsdaten akademisches Wissen auf die praktische Wirtschaftspolitik anwendet und dabei dieses Wissen vertieft und bereichert.

Im Zusammenhang mit der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung widmet sich das ifo Institut zugleich mit großem Einsatz der Aufgabe, hoch qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs auszubilden. In der Doktorandenausbildung arbeitet es eng mit der LMU zusammen.

Beratung von Politik und Öffentlichkeit

Das ifo Institut agiert als Think Tank für die Wirtschaftspolitik und setzt seine Datenbasis und Forschungskompetenz dazu ein, sich sehr aktiv an der öffentlichen Debatte um die besten wirtschaftspolitischen Ideen und Konzepte zu beteiligen.

Dienstleistungen für Forscher, Wirtschaft, Staat und Öffentlichkeit

Das ifo Institut bietet allen an ökonomischen Fragen interessierten Gruppen der Gesellschaft eine breite Servicepalette an. Der Service umfasst insbesondere die Erhebung, Aufbereitung und Bereitstellung konjunktureller Wirtschaftsdaten und -informationen (zum Beispiel durch Unternehmensbefragungen und die Erstellung von Indices sowie die Bereitstellung der gewonnenen Daten für die Forschung durch das Economic and Business Data Center), die Zusammenstellung von Materialien zum internationalen Institutionenvergleich im Rahmen der Datenbank DICE - Database for Institutional Comparisons in Europe - und die Sammlung und Aufbereitung weiterer makroökonomischer Daten. Das ifo Institut leistet ferner Beiträge zur Breitenbildung auf dem Gebiet der Ökonomie.

Struktur und Organisation

Das ifo Institut ist zweistufig aufgebaut. Es wird vom Vorstand geleitet, der sich aus dem Präsidenten (Prof. Dr. Clemens Fuest) und dem kaufmännischen Vorstandsmitglied (Prof. Meinhard Knoche) zusammensetzt. Seinen inhaltlichen Schwerpunkten entsprechend sind die Aufgaben in Forschung, Politikberatung und Service auf acht Forschungsbereiche ("ifo Zentren") verteilt. Zur Bearbeitung der zahlreichen Projekte werden meist bereichsübergreifend Projektteams eingesetzt.

Die Forschungsbereiche werden vom Bereich Presse, Redaktion, Konferenzen, der Bibliothek und der Verwaltung (Finanzen und Zentrale Dienste, IT, Personal und Weiterbildung) unterstützt.

Zur Qualitätssicherung hat das ifo Institut ein nach DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem eingerichtet.

Geschichte

Das ifo Institut ist im Januar 1949 gegründet worden. In ihm wurden das Süddeutsche Institut für Wirtschaftsforschung und die Informations- und Forschungsstelle beim Bayerischen Statistischen Landesamt zusammengeschlossen. Einer der Gründungsväter war Prof. Dr. Ludwig Erhard, der Begründer der Sozialen Marktwirtschaft.

Im September 1993 nahm die Niederlassung Dresden ihre Arbeit auf. Sie wird vom Freistaat Sachsen institutionell gefördert und verfügt über einen eigenständigen Aufgabenkreis sowie eine eigene Finanzierung.

Im September 1997 wurde ein erster Kooperationsvertrag zwischen der Bayerischen Staatsregierung, der LMU und dem ifo Institut unterzeichnet. Weitere Verträge, durch die die Zusammenarbeit präzisiert wurde, folgten im Jahr 1999 im Zusammenhang mit der Gründung der CESifo GmbH und der Berufung von Prof. Sinn. Die CESifo GmbH ist eine Tochtergesellschaft der LMU und des ifo Instituts, deren Aufgabe die Betreuung eines internationalen Forschernetzwerkes und die Vertiefung der Kooperation mit der LMU ist.

Auf einstimmigen Vorschlag des Senats der LMU ernannte die Bayerische Staatsregierung das ifo Institut im August 2002 zum "Institut an der Universität München".

Präsidenten des ifo Instituts

 

 

 

 

 

 

 

Clemes Fuest 
seit April 2016

 

 

 

 

 

 

 

Hans-Werner Sinn
März 1999 – März 2016

 

 

 

 

 

 

 

Karl Heinrich Oppenländer
1976 – 1999

 

 

 

 

 

 

 

Karl Maria Hettlage
1965 – 1976

 

 

 

 

 

 

 

Hans Langelütke
1955 – 1965

 

 

 

 

 

 

 

Karl Wagner
1949 – 1955


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